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Presseberichte über uns

By | Presse über uns

Im Folgenden finden Sie ein Auswahl von Presseartikeln über uns:

  • Samstag/Sonntag, 23./24. Januar 2016 Kölner Stadt-Anzeiger
    Eine Vision für die Zukunft
    SPENDENZIEL Die Mitarbeiter des Integrationsprojekts Amen Ushta können ihre Arbeit kaum noch bewältigen
  • Montag, 15. September 2014 Kölner Stadt-Anzeiger
    Überwältigt von der Hilfsbereitschaft
  • lokalkompass.de
    Stolpersteine zum Gedächtnis werden verlegt
  • 14.02.2013 Kölnische Rundschau
    Kritik an Zwangsumzügen
  • 23.11.2010 ksta:
    15 Tage nicht mehr geduscht
  • 23.11.2010 ksta:
    Kinder leiden am meisten
  • 15.11.2010 Zeit Online:
    Eine Schule für Romakinder
  • 09.08.2010 Süddeutsche Zeitung:
    Das Prinzip Hoffnung
  • 06.02.2009 FR-online.de:
    Vom Pogrom zur Abschiebung
  • 29.01.2009 www.ganztagsschulen.org
    „Die Schule ,Amaro Kher‘ ist ein leuchtendes Beispiel“
  • 11.07.2008 ksta:
    Als Gage ein Tablett voll Eis
  • 03.06.2008 ksta:
    Schüler als Lehrer
  • 19.08.2007 KSTA:
    Damit die Seele heilen kann
  • 08.10.2006 Welt am Sonntag:
    Sie vermittelt den ewig Heimatlosen das Gefühl, ein bisschen zu hause zu sein
  • 03.10.2006 NRhZ-Online:
    Nach üblem Polizeieinsatz gegen Roma in Kölner Flüchtlingswohnheim
  • 23.08.2006 Kölnische Rundschau:
    „Das Denken der Menschen ändern“
  • 29.06.2006 taz.de:
    Mit Visum in die Vergangenheit
  • 13.09.2005 WAZ:
    Wie ganz normale Kinder
  • 3. Preis: „Amaro Kher“ – „Unser Haus“

 

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Pressemitteilung

By | Aktuelles, Presse

Frau Daniela Schadt, die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, besuchte am 9. Juni 2015 den Rom e.V. in Köln.

 

Frau Daniela Schadt, die Lebensgefährtin von Bundespräsident Joachim Gauck, besuchte am 9.Juni 2015 den Rom e.V. in Köln.

Frau Daniela Schadt besuchte am 9.Juni 2015 den Rom e.V. in Köln.

Sie besichtigte die Klassenräume von „Amaro Kher“, dem Projekt des Rom. e.V. zur Vorbereitung der Flüchtlingskinder auf die Regelschulen, und tauschte sich mit den Kindern aus.

Auch das neue dezentrale pädagogische Projekt „Amen Ushta“  stellte sich vor. Die MitarbeiterInnen dieses Projektes, darunter zwei Roma-MediatorInnen,  arbeiten an mehreren Regelschulen mit bereits eingeschulten Romakindern. Die Sozialberaterin  des Vereins   erwähnte einschränkend, dass der Schulerfolg der Kinder  immer wieder  durch Abschiebedrohungen gegen die Familien gefährdet sei.

Frau Schadt besuchte das Dokumentationszentrum und Archiv des Rom e.V.

Frau Schadt besuchte das Dokumentationszentrum und Archiv des Rom e.V.

Schließlich besuchte Frau Schadt auch das Dokumentationszentrum und Archiv des Rom e.V., das zu den bedeutendsten Einrichtungen dieser Art in Europa gehört. Es wurde 1999 vom damaligen Bundestagspräsidenten Thierse eingeweiht. Ehrenvorsitzender Kurt Holl stellte die umfangreiche Bibliothek zu Geschichte und Kultur der Roma und Sinti in zwanzig Ländern Europas vor, die ca. 4000 Bände enthält. Diese Materialien würden u.a. von Studenten, Schülern, Journalisten, Lehrern, Künstlern und Politikern regelmäßig genutzt, nicht zuletzt um den zunehmend rassistischen und antiziganistischen Tendenzen in  den Medien bzw.  im   Internet entgegenzutreten.

Ossi Helling vom Vorstand des Rom e.V. betonte, dass die gesamte Arbeit ehrenamtlich geleistet werde, jetzt aber an ihre Grenzen stoße. Obwohl von der Stadt Köln gelobt, sehe diese  keine Möglichkeit, in eine Finanzierung einzusteigen.

Frau Schadt erklärte abschließend: „Ich bin beeindruckt von der Sammlung, die im Laufe der Zeit und durch das Zutun vieler engagierter Menschen im Dokumentationszentrum des
Rom e. V. zustande gekommen ist. Schön wäre es, wenn die Finanzierung der Bibliothek langfristig gesichert werden könnte.“

Pressemitteilung: Veranstaltung anlässlich des Welt Roma Tages

By | Aktuelles, Presse

Aktion des Schulprojekts Amaro Kher

Warum: Veranstaltung anlässlich des Welt Roma Tages
Wann: Dienstag, den 14.04.2015 um 11 Uhr
Wo: Platz vor der Kalker Post in Köln-Kalk

 

Seit 1971 wird am 8. April jeden Jahres der Welt-Roma-Tag gefeiert. Roma und Sinti zeigen durch verschiedene Aktionen, dass sie als eine Minderheit von mehr als 12 Millionen Menschen in Europa leben. Sie kämpfen bis heute um Gleichberechtigung und Akzeptanz. Wir vom Schulprojekt von Amaro Kher, nehmen dies zum Anlass, gemeinsam mit unseren Kindern und Kindern anderer Schulen und aller Nationalitäten gemeinsam an diesem Tag daran zu erinnern, dass alle Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft, ein Recht auf ein Leben mit gleichen Chancen haben. Sie sollen gemeinsam lernen und spielen und sich als Kinder einer Welt begreifen können. Dazu haben wir einen Chor gegründet, der vorher in alle beteiligten Schulen gefahren ist, um Lieder auf Romanes u. Deutsch mit allen Kindern einzuüben.

Am 14.04.15 treffen sich alle TeilnehmerInnen um 11.00 Uhr auf dem Platz vor der Kalker Post. Auf dem Weg dorthin verteilen die Kinder Flyer, auf denen der Welt-Roma-Tag und der Wunsch auf eine gleichberechtigte Kindheit aller Kinder erläutert wird. Anschließend wird es eine kleine Kundgebung mit einer offiziellen Erklärung geben. Am Ende singen alle Kinder zusammen Lieder auf Romanes und Deutsch und lassen Luftballons steigen, die mit Schmetterlingen versehen sind, die mit einer Erklärung zum Welt Roma Tag und einer persönlichen Kinderbotschaft in die Welt hinaus geschickt werden. Sie tun das in der Hoffnung, dass ihr Wunsch von vielen Menschen gehört, gelesen, respektiert und unterstützt wird.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Sabine Ludwig
ProjektleiterinAmaro Kher
Tel. 0221-3558174
Email: sabine.ludwig@amaro-kher.de

Veranstaltung in der Melnchthon-Akademie am Montag, 23. März 2015

By | Allgemein

Das Berliner Arnold-Fortuin-Haus für Romafamilien als Beispiel modellhafter Wohnbauprojekte

„Ist das so, da wo Roma leben ist Schmutz, Müll und Lärm? Dieses Klischee schien auch auf die Bewohner der Häuser Harzer Straße in Berlin 2011 zuzutreffen. Die Medien berichteten dann auch politisch ganz korrekt von den Müllhäusern und dem „Romadorf“ in Neukölln. Benjamin Marx sah das anders und kaufte für die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft die Wohnanlage, in der die Menschen in einer prekären Situation lebten. Es begannen auch sofort die Sanierungsmaßnahmen der Wohnungen und Häuser. Die Bewohner wurden in diese Arbeiten mit eingebunden, es entstand Vertrauen und eine Begegnung auf Augenhöhe.“ http://www.arnold-fortuin.de/

2013 erhielt das Projekt den renommierten Julius Berger Architekturpreis.

Ist dieses Modellprojekt in Berlin auch auf Köln übertragbar?
Könnten hiesige Wohnbaugesellschaften oder Investoren ähnlich reagieren und die Kommune in der Frage der Unterbringung von Flüchtlingen und anderen Menschen in prekärer Wohnsituation unterstützen?

Einführung: Iris Pinkepank, Rom e. V.
Projektbericht: Benjamin Marx, Leiter der Bau¬projekte in Berlin
Podiumsdiskussion: Felix von Grünberg (MdL), Guido Stephan angefragt. (Antoniter- Siedlungs¬gesellschaft mbH), NN (Wohnungsbauamt der Stadt Köln), Kurt Holl (Rom e. V.),
Moderation: Dr. Martin Stankowski

Mo, 23. März, 19.30-21h, Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b
Koop. Melanchthon-Akademie, Kath. Bildungswerk Köln, Rom e. V., Migrationsausschuss des EKV Köln und Region, Eintritt frei

Wir brauchen mehr Menschlichkeit

By | Aktuelles

In Deutschland leben Menschen, die ständig ein Gefühl von Unsicherheit und Angst begleitet. Das Gefühl von „Zuhause“ wird ihnen verwehrt und das oft schon seit Generationen. Als Rom e.V. sind wir seit fast 30 Jahren Ansprechpartner und Anlaufstelle für Roma und Sinti. Viele von ihnen suchen als Flüchtlinge Schutz, andere sind inzwischen voll in Deutschland integriert. Doch sie alle haben die Erfahrung gemacht, dass ihre kulturelle und ethnische Herkunft ein Stigma bedeutet. Sie alle wissen, was es heißt, tagtäglich gegen unzählige Vorurteile zu kämpfen und diskriminiert zu werden.

„Wir sind hier nicht mehr sicher!“
„Wir müssen alle Angst um unsere Kinder haben!“*

Eine wachsende Zahl von Roma und Sinti fühlt sich in Deutschland unerwünscht und bedroht. Es macht uns traurig, mit welchen Ängsten sich diese Menschen an uns wenden oder in sozialen Netzwerken äußern. In der Gesellschaft und in klassischen Medien werden sie leider kaum wahrgenommen. Schlimmer noch, negative und einseitige Berichterstattung verschlimmert die Lage von Roma und Sinti sogar. Und längst sind es ganz unterschiedliche Gruppen, die Roma und Sinti ihre Daseinsberechtigung in diesem Lande absprechen.

Mit großer Sorge und Abscheu, beobachten wir gesellschaftliche Entwicklungen der jüngsten Zeit. Zu Tausenden ziehen Deutsche auf die Straße. Vermeintlich besorgte Bürger machen ihrem Frust Luft. In das Fadenkreuz ihrer Gesellschaftskritik geraten die Schwächsten: Flüchtlinge, Asylanten und andere Menschen, die eigentlich auf unsere Hilfe angewiesen sind. Ihnen schlägt geballter Hass entgegen. Das Beängstigende daran: Wir haben es nicht mit einem rechten Phänomen zu tun. Stattdessen sind die Ideen von Pegida & Co. längst in der breiten Öffentlichkeit angekommen und salonfähig geworden. Gewalttätige Übergriffe gegen Minderheiten häufen sich. Menschen werden wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft verprügelt und sogar ermordet. Moscheen und Synagogen werden mit Hakenkreuzen beschmiert und Minderheiten durch soziale und wirtschaftliche Zwänge in maroden Vierteln gettoisiert. Zustände, die uns an längst vergangen Zeiten erinnern! Die deutsche Geschichte lehrt uns: Stigmatisierung, Schikane, Entrechtung, Verfolgung und Genozid sind eng miteinander verknüpft. Hunderttausende Roma und Sinti sind einst Opfer des Holocaust geworden. Ein unvorstellbares Verbrechen, dass jedoch tief im kollektiven Gedächtnis dieser Minderheiten verankert ist. Es prägt ihre Identitäten und ihr Leben bis ins Hier und Jetzt.

Diese Tatsache verbietet uns und dem Rest der Menschheit, den Mund zu halten! Rassismus und Radikalismus dürfen in unserer deutschen Gesellschaft keinen Raum haben. Dort wo sie aufflammen, sind wir alle gefordert, uns dagegen zu stellen. Ein friedliches Miteinander, Wertschätzung und Solidarität sind die höchsten Güter. Für sie müssen wir kontinuierlich eintreten und uns auf unserem Weg nicht beirren lassen. Als Rom e.V. bekennen wir uns eindeutig zu diesen sozialen Werten und dem Auftrag, uns für Völkerverständigung einzusetzen.

Wir wollen, dass die Gesellschaft sich für Roma und Sinti öffnet. Gleichzeit helfen wir Angehörigen dieser Minderheiten – dort, wo man sie lässt – auf dem beschwerlichen Weg, ein anerkanntes Vollmitglied unserer Gesellschaft zu werden. Und diesen Wunsch haben wir auch für andere Minderheiten – unabhängig von Religion, ethnischer und kultureller Herkunft, sexueller Gesinnung oder ähnlichem. Aufklärung und Bildung sind unsere wichtigsten Instrumente, um Ignoranz auf allen Seiten abzubauen.

Der Rom e.V. wünscht sich von seinen Mitmenschen vielfältige Unterstützung. Und wir suchen das Gespräch miteinander, um Unwissen und daraus resultierende Ressentiments abzubauen. Dies gilt für Roma und Sinti genauso wie für die deutsche Gesellschaft. Wir wollen keine parallelen Universen bevölkern, deshalb müssen wir im positiven Sinne transparenter füreinander werden. Nur so ist es uns möglich, eine Gesellschaft zu formen, in der wir alle leben können und wollen. Deutschland braucht mehr Menschlichkeit!

Gianni Jovanovic
Vorstandsmitglied Rom e.V.

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