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30jahr

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30 Jahre
Erinnern – Erleben – Feiern
Gelem, Gelem
Wir gehen einen langen Weg

24.09. – 02.10.
Dokumentation und Ausstellung über 30 Jahre
Politik und Sozialberatung, Erinnerung und
Zukunft, Beschimpfung und Belobigung

– Plakatausstellung

Mo. 24.09.
Auftakt
Erzählcafé
Im Anschluss Live-Musik
18-20.00 Uhr

Di. 25.09.
Flashmob
an einigen Orten in der Stadt, die für die politische und soziale Arbeit des Rom e. V. eine besondere Rolle gespielt haben.
– Wer genauere Informationen möchte, schickt bitte eine Mail an „flashmob@romev.de“.

28.09.
Das kleine Filmfest
Tag des Films – Filme von und mit Roma
Dokumentar- und Spielfilme bis spät in die Nacht; dazu:
– ein Vortrag von Dr. Hilde Hoffmann, Ruhr-Uni „Roma im Film – Warum wir so dringend andere Bilder brauchen“

14.00 & 16:30  Pretty Dyana (OMU)
Roma-Flüchtlinge aus dem Kosovo versuchen in Belgrad zu überleben, indem sie alte Citroen Dianas zu Transportwagen umbauen, um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
– Regisseur: Boris Mitic
– Serbien 2003

14.45 Das weiße Zauberpferd
Familien- und Abenteuerfilm, in dem die Jungen Tayton und Ossie auf die Suche nach einem ganz besonderen Pferd gehen.
– Regisseur: Mike Newell
– USA, Großbritanien, Irland 1993

17.15 Roma in Köln (Doku)
Köln und die Roma – die Anfänge: Butzweiler Hof, P5 (Parkplatz am Fühlinger See): Vorurteile, Rassismus, Angst um das Eigentum –
Hilfsangebote, UnterstützerInnen
– Regisseur: Uli Veith
– Deutschland 1989

18.00 Katitzi (Katharina Taikon, Doku OMU)
Die schwedische Roma-Aktivistin Katarina Taikon kämpfte in den 60er und 70er Jahren um die Integration der Roma und schrieb
eine 13teilige Kinderbuchserie.
– Regisseure: Lawen Mohtadi und
Tamasz Gellert
– Schweden 2016

20.00 Vortrag und Diskussion zu den gezeigten Filmen:
„Roma im Film – warum wir so dringend andere Bilder brauchen“
– Dr. Hilde Hoffmann, Uni Bochum

20.45 Dui Roma (Doku)
Erzählt die Geschichte des KZÜberlebenden Sinto Hugo Höllenreiner. Seine Erlebnisse setzt der Komponist Adrian Gaspar musikalisch um: die Symphonia Romani – Bari Duk.
– Regisseur: Iovanca Gaspar
– Österreich 2013

21.30 Brandmal (Fernsehfilm WDR)
Nachdem bei einer Brandstiftung in Köln eine junge Frau umgekommen ist, ermitteln Freddy Schenk und Max Ballauf im Tatort „Brandmal“ im Umfeld der Sinti und Roma, denen die Schuld an dem Anschlag gegeben wird.
– Regisseur: Maris Pfeiffer
– Deutschland 2008

23.00 Django – ein Leben für die Musik
1943: Django Reinardt, der berühmte „Zigeuner-Gitarrist“, soll in Deutschland auftreten, um die Soldaten für die Front einzustimmen. Er weigert sich. Mitreißender Film mit der Musik
Django Reinhardts.
– Regisseur: Etienne Comar
– Frankreich 2017

Sa. 29.09.
19.00 Uhr
Podiumsdiskussion zum Thema: Identität und Selbstbezeichnung

Teilnehmer:
Nina Reinhardt, Dotschy Reinhardt aus Berlin,
Drita Jakupi und der Schauspieler/Regisseur
Nedjo Osman

Di.02.10.
ab 17.00 Uhr
Großes Rom e. V. – Fest
Wie immer mit Tanz, Essen, Trinken, Reden und viel Musik:
Hop Stop Banda, Sing Gadhe, Romano Trajo, Blasorchester Deutschland.

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Der Rom e.V. sucht: KiTa-Container- Sponsoren

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Sehr geehrte/r Frau/Herr

ich wende mich als Vorstand des Fördervereins „Amaro Kher“ mit einer dringenden Bitte an Sie:

Der Rom e.V. Köln sucht als Ersatz für eine halb eingestürzte Baracke einen neuen doppelstöckigen Container!

Eine  diesbezügliche Bauvoranfrage ist bereits positiv entschieden.

Im 29. Jahr der Vereinsarbeit und im 12. Jahr des Schulprojektes Amaro Kher leidet der Verein an akuter Raumnot.

Das neu bewilligte Konzept der Öffnung für Zuwanderer- und Flüchtlingskinder, das zum Schuljahr 2016/17 starten soll, kann in den vorhandenen Räumlichkeiten nicht umgesetzt werden.

romev_baracke2Für die 30 (!) Kinder und Jugendlichen im Alter von neun bis vierzehn Jahren, die ab August neue Zielgruppe sein werden, haben  im Nachmittagsbereich keine geeigneten Räume mehr! Unser einziger verbleibender Raum ist mit 30 qm viel zu klein.

(Zum Vergleich: Für eine Kita-Gruppe mit 20 Kindern im Alter bis sechs Jahren empfiehlt das Landesjugendamt Rheinland eine Gruppenraumgröße von 60-70qm plus Rückzugsräume.)

Gelöst werden könnte dieses Problems durch das Sponsoring eines doppelstöckigen Containerbaus (demontable Einheit) in Analogie zu einigen in Köln realisierten doppelstöckigen KiTa-Containern. Allerdings brauchen wir zum Glück im Innenbereich der Container nicht die hohen baulichen Standards zu erfüllen.

romev_baracke1Eine Finanzierung durch öffentliche Mittel ist nicht möglich, weil im zuständigen Dezernat von Frau Dr. Klein keine Mittel für solche Investitionen vorhanden sind. Zudem würde die Realisierung einer städtischen Baumaßnahme vier bis fünf Jahre dauern.

Dem Verein als kleiner Träger stehen auch keine Eigenmittel zu Verfügung. Alle eingehenden Spendengelder (auch von „wir helfen“) sind zweckgebunden für unmittelbar pädagogische Arbeit.

Der Rom e.V. ist ein 1988 gegründeter gemeinnütziger Verein für die Verständigung von Rom (Roma & Sinti) und Nicht-Rom. Er tritt den Vorurteilen gegenüber den Sinti und Roma in Medien und Behörden und in der Bevölkerung durch Information und Aufklärung entgegen. Der Verein unterhält, neben seinem dezentralen Schulprojekt „Amen Ushta“, an seinem Geschäftssitz in Köln, Am Venloer Wall 17, ein Archiv und Dokumentationszentrum,

eine Sozialberatungsstelle für Sinti und Roma und die Regeleinrichtung „Amaro Kher“ (Unser Haus), die eine Kindertagesstätte, anerkannt als Familienzentrum und eine Schule für Roma-Flüchtlingskinder umfasst.

Insbesondere für die Arbeit mit den Kindern, aber auch für unser Dokumentationszentrum, benötigen wir weiteren Platz!

Die Integration der großen Zahl von Migranten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Auch deshalb öffnet und erweitert der Verein  zum kommenden Schuljahr sein Angebot vor allem für die Kinder der  Zuwanderer und Geflüchteten.

Viele gesellschaftliche Kräfte, u.a. der Arbeitgeberverband, sehen sich ebenfalls in der Pflicht, die gewaltige Aufgabe der Vermittlung von Bildung/Ausbildung und Arbeit gemeinsam mit anderen Engagierten zu lösen, um dauerhafte Integration möglich zu machen.

Deshalb bitten wir  Sie, sich für unsere Kinderarbeit besonders zu engagieren.

Natürlich steht der Förderverein wie auch der Vorstand des Rom e.V.  für Rückfragen gerne zur Verfügung. Zuwendungsbestätigungen (Spendenbescheinigung) können  selbstverständlich ausgestellt werden. Eine öffentliche Würdigung kann ebenfalls garantiert werden.
Die Sache eilt leider; denn am 24.08. beginnt das neue Schuljahr!

Für den Förderverein „Amaro Kher“

Hedwig Neven-DuMont

Veranstaltung in der Melnchthon-Akademie am Montag, 23. März 2015

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Das Berliner Arnold-Fortuin-Haus für Romafamilien als Beispiel modellhafter Wohnbauprojekte

„Ist das so, da wo Roma leben ist Schmutz, Müll und Lärm? Dieses Klischee schien auch auf die Bewohner der Häuser Harzer Straße in Berlin 2011 zuzutreffen. Die Medien berichteten dann auch politisch ganz korrekt von den Müllhäusern und dem „Romadorf“ in Neukölln. Benjamin Marx sah das anders und kaufte für die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft die Wohnanlage, in der die Menschen in einer prekären Situation lebten. Es begannen auch sofort die Sanierungsmaßnahmen der Wohnungen und Häuser. Die Bewohner wurden in diese Arbeiten mit eingebunden, es entstand Vertrauen und eine Begegnung auf Augenhöhe.“ http://www.arnold-fortuin.de/

2013 erhielt das Projekt den renommierten Julius Berger Architekturpreis.

Ist dieses Modellprojekt in Berlin auch auf Köln übertragbar?
Könnten hiesige Wohnbaugesellschaften oder Investoren ähnlich reagieren und die Kommune in der Frage der Unterbringung von Flüchtlingen und anderen Menschen in prekärer Wohnsituation unterstützen?

Einführung: Iris Pinkepank, Rom e. V.
Projektbericht: Benjamin Marx, Leiter der Bau¬projekte in Berlin
Podiumsdiskussion: Felix von Grünberg (MdL), Guido Stephan angefragt. (Antoniter- Siedlungs¬gesellschaft mbH), NN (Wohnungsbauamt der Stadt Köln), Kurt Holl (Rom e. V.),
Moderation: Dr. Martin Stankowski

Mo, 23. März, 19.30-21h, Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b
Koop. Melanchthon-Akademie, Kath. Bildungswerk Köln, Rom e. V., Migrationsausschuss des EKV Köln und Region, Eintritt frei

Herzlich Willkommen beim Rom e.V. Köln

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Seit 1986, also seit bald 25 Jahren, setzt sich der Rom e.V. Köln für die Menschen-und Bürgerrechte von Sinti und Roma ein. Alles begann als Hunderte von Romaflüchtlingen aus Jugoslawien in Köln Zuflucht suchten.

Sonderaktion:
Ihre Spende verdoppelt sich!

Seitdem haben viele KölnerInnen zusammen mit AktivistInnen aus der Minderheit eine Organisation aufgebaut, die sich in vielen Kämpfen und tagtäglicher Kleinarbeit bei Mitbürgern, Behörden und Politikern Gehör verschaffte.

Auf dieser Website erhalten Sie einen Überblick über die vielen Aktivitäten unseres großen Zentrums am Venloer Wall: Beratung in allen Sozial- und Aufenthaltsfragen, Familienarbeit, Vorbereitungsschule als Ganztagseinrichtung für Roma-Kinder, Kindergarten, Sport, Musik, Kunst und andere Freizeitaktivitäten, ein europaweit bekanntes Dokumentationszentrum mit Bibliothek und Archiv, Kulturveranstaltungen, Widerstand gegen Rassismus, individuelle und strukturelle Diskriminierung und vor allem gegen Abschiebungen. Fragen beantworten wir gerne unter unserer Email-Adresse.

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