Die Sozialberatung bietet umfassende Information und Betreuung bei Fragen des Aufenthalts, der Wohnungssuche, bei Gesundheitsproblemen und Arbeitssuche.

Beratungszeiten

Hasiba Dzemajlji:
Montag bis Donnerstag 9 – 13 Uhr und nach Vereinbarung,
Telefon 0221-16828629

Oliver Ditzel:
Dienstag und Donnerstag 10 – 16 Uhr
Telefon 0221-99209838

Die Beratung erfolgt vertraulich und kostenlos. Beratungssprachen sind Deutsch, Romanes und Serbokroatisch.

Fachliche Leitung: Hasiba Dzemajlji und Oliver Ditzel
Kontakt: Tel: 0221- 99209838, Fax: 0221-2401715, E-Mail: beratungsstelle@romev.de

Sozialberatungsstelle

Die größte Gruppe Hilfesuchender sind Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien, die in der Regel ohne Pass bzw. ohne Visum eingereist sind. Oft sind es Menschen, die schon jahrzehntelang in Deutschland leben und nicht nur durch ihre Kriegs- und Fluchterlebnisse traumatisiert sind, sondern auch durch menschenunwürdige Existenzbedingungen hier vor Ort, verbunden mit der ständigen Angst vor einer polizeilichen Abschiebung in ein Land, dass sie nicht kennen und dessen Sprache sie nicht beherrschen. Viele von ihnen sind von einem Arbeits- und Reiseverbot betroffen.

Eine weitere Gruppe sind Familien, die schon lange in Deutschland leben und Aufenthalt haben oder auf ein Bleiberecht hoffen, deren Kinder in die Schule gehen, usw.
Sie werden in der Beratung über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt mit dem Ziel, sich in Deutschland zu orientieren und sich  „integrieren“ zu können. Dazu sind viele kleine Schritte notwendig, von sozialen, sozialrechtlichen oder aufenthaltsrechtlichen Fragen bis hin zur Arbeits- oder Wohnungssuche oder leider auch immer noch bei Fällen von Diskriminierung.
Die Verlängerung des Bleiberechts für langjährig geduldete Flüchtlinge um zwei Jahre, eine Entscheidung der Innenministerkonferenz vom Dezember 2009, verbessert die Gesamtsituation der Roma in Köln nur geringfügig. Bestimmte Personengruppen, wie z.B. kranke, behinderte und ältere Menschen konnten nicht in die Regelung einbezogen werden. Ferner waren bestimmte Bedingungen zu hoch angesetzt, besonders das Kriterium der Lebensunterhaltssicherung.

Socijalutno žutipe