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Spendenaufruf von „Colours of Change“

By Aktuelles, Stellungnahmen

Gerne unterstützen wir den Spendenaufruf von „Colours of Change“, die am 04. Juli 2021 eine Kundgebung auf dem Kölner Rudolfplatz planen. Spenden sind möglich unter https://bit.ly/3iibNJU. Im Folgenden finden Sie weitere Informationen:

„Colours of Change“ ist ein Kollektiv aus queeren Bi_PoC Aktivist:innen und ihren Verbündeten. Auch in diesem Jahr veranstalten sie eine Kundgebung auf dem Kölner Rudolfplatz. Am 04. Juli 2021 machen sie gemeinsam auf intersektionale Diskriminierungsformen und rassistische Strukturen in queeren Räumen aufmerksam. Dies soll über verschiedene künstlerisch-politische Ebenen durch Performances, Spoken Word, Musik und Redebeiträge passieren. Das Motto „Feel loud, be proud“ macht klar: Emotionen sind auch politisch und sie verbinden queere Menschen mit Bühne.

Der Verein Rainbow Refugees Cologne e. V. unterstützt das Kollektiv bereits, doch es wird noch mehr Hilfe gebraucht. Das Kollektiv hat eine Spenden-Kampagne auf Betterplace gestartet und spricht aktuell ganz explizit mögliche Fördergeber:innen an. Denn nur mit einer ausreichenden Finanzierung kann eine angemessene Bezahlung der Beteiligten und ein Abbau von Barrieren, z. B. durch den Einsatz von Gebärdensprachdolmetscher:innen, erfolgen! Dies ist für die Organisator:innen Teil von intersektionalem Veranstalten. Spenden sind möglich unter: https://bit.ly/3iibNJU

Darüber hinaus gibt es noch andere Wege, die Veranstaltung zu unterstützen. Sie möchten helfen? Organisationen, Firmen und Vereine können beispielsweise Reise-, Strom-, Bühnen- oder Technikkosten, Verpflegung von Künstler:innen, Medientrailer oder Maßnahmen für Barrierefreiheit übernehmen. Für weitere Infos: info@queer-roma.de

Vortrag im Rahmen des Festival contre le racisme am 28.05.2021 um 18:00 Uhr

By Aktuelle Veranstaltungshinweise, Aktuelles, Hinweise auf Veranstaltungen

Geschichte(n) und Lebensrealitäten von Rom:nja und Sinti:ze

Wer sind Rom:nja und Sinti:ze …

…und was sind ihre Geschichten?
Referent:innen: Serçe Berna Öznarçiçeği und Lisa Willnecker (RomBuK – Bildung und Kultur im Rom e.V.)
Teilnahme: via Zoom – Link wird nach der Anmeldung zugesendet

Gedenktag 16. Mai

By Aktuelles
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Pressemitteilung

By Aktuelles, Medien, Presse, Stellungnahmen

Gegen das Vergessen und Verdrängen – Gespräche mit Rom:nja und Sinti:ze
Förderung durch das Land NRW

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen fördert seit Februar 2021 das Projekt „Gegen das Vergessen und Verdrängen – Gespräche mit Rom:nja und Sinti:ze“/ das Projekt wird in Kooperation mit der Selbstorganisation Romane Romnja umgesetzt/ Erinnerungen und Erfahrungen der 2. und 3. Generation nach dem NS-Völkermord sollen bewahrt werden

Köln, 12.05.2021: Seit Februar 2021 fördert das nordrhein-westfälische Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration das Projekt „Gegen das Vergessen und Verdrängen – Gespräche mit Rom:nja und Sinti:ze.“ Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit der Selbstorganisation Romane Romnja, Zeitzeug:innengespräche mit der 2. und 3. Generation von Rom:nja und Sinti:ze nach dem Samuradipen, also nach dem NS-Völkermord, zu führen. Dabei sollen geflüchtete Rom:nja sowie Rom:nja und Sinti:ze mit und ohne Zuwanderungsgeschichte mit Bezug zum Land NRW im Mittelpunkt stehen. Die Video-Interviews werden im Archiv des Rom e.V. bewahrt. In enger Zusammenarbeit mit den Zeitzeug:innen wird zudem ein ca. zweistündiger Film entstehen, der gegen Ende der Projektlaufzeit einem breiten Publikum präsentiert wird.

„Mit den Interviews möchten wir die vielfältigen Geschichte(n) und Erfahrungen der Menschen bewahren und der jahrzehntelangen und bis heute andauernden rassistischen Marginalisierung entgegenwirken. Das Projekt richtet sich daher auch an die Dominanzgesellschaft, die mithilfe des Films zum Abbau von eignen rassistischen Bildern und Praxen angeregt werden soll“, so die Projektleiterin Lisa Willnecker. Denn nach 1945 war der NS-Völkermord an Rom:nja und Sinti:ze von der Dominanzgesellschaft geleugnet worden, Opfer erhielten in den wenigsten Fällen Entschädigungszahlungen, Täter:innen blieben unbehelligt und konnten eine aktive Schuldumkehr betreiben, sodass sich rassistische Praxen gegenüber der Community auch nach 1945 in der deutschen Gesellschaft halten konnten. Infolge der rassistischen Kontinuitäten verheimlichten einige Angehörige aus der Minderheit ihre Identitäten, andere wiederum setzten sich offensiv zur Wehr und traten für eine gleichberechtigte Teilhabe und eine Anerkennung des NS-Völkermordes ein.

Gemeinsam mit den Zeitzeug:innen und der Selbstorganisation Romane Romnja wird die Ausgestaltung und Umsetzung des Projekts realisiert. Gordana Herold und Elvira Ajvazi, (Mitbe-) Gründerinnen der Initiative Romane Romnja betonen: „Es ist von hoher Bedeutung, dass unsere jahrzehntelang marginalisierten Stimmen aus der Community in der Gesellschaft hör- und sichtbar werden. Das Projekt kann so nicht nur zum Abbau des Rassismus in der Dominanzgesellschaft beitragen, sondern auch zum Ausbau des Empowerments in der Community. Durch die Dokumentation der Zeitzeug:innengespräche ist es auch nachfolgenden Generationen möglich, sich mit den eignen Geschichte(n) und Erfahrungen der Vorfahren, neuen und alten Vorbildern und der eignen Identität auseinanderzusetzen.“

Das Zeitzeug:innenprojekt ist im Rom e.V. an das Projekt RomBuK- Bildung und Kultur im Rom e.V., welches vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln gefördert wird, angegliedert.

Ansprechpartnerin: Lisa Willnecker; lisa.willnecker@romev.de; 0221-2786076

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Internationaler Tag der Roma

By Aktuelle Veranstaltungshinweise, Aktuelles, Hinweise auf Veranstaltungen, Veranstaltungen

wir, das RomBuK – Team des Rom e.V., veranstalten anlässlich des 50. Jubiläums des Internationalen Tags der Rom:nja, eine Lesung mit der Autorin Katharina Graf-Janoska. Die österreichische Autorin wird aus ihrem Debütroman „KriegsROMAn. Die Geschichte einer Familie“ lesen. Darin wirft sie einen Blick in die Vergangenheit und erzählt die Geschichten zweier Familien, die zu einer wurden: Es ist die Geschichte einer Rom:nja und einer Nicht-Rom:nja-Familie. Es ist die Familiengeschichte der Autorin, die sie zu dem Menschen gemacht hat, der sie heute ist.

Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch mit der Autorin statt und es gibt für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Wir möchten euch ganz herzlich einladen, an unserer Lesung teilzunehmen. Pandemiebedingt wird die Veranstaltung online über Zoom stattfinden. Wir freuen uns darauf, euch online zu sehen!

Mehr Informationen: Veranstaltungsflyer herunterladen

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