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Pressemitteilung

By Aktuelles, Presse

Auf Spurensuche der Geschichten von Rom:nja und Sinti:ze in Köln!

 

Der Rom e.V. erhält einen Projektkostenzuschuss des Kölnisches Stadtmuseums für das Projekt „SpuRom:nja“ / im Format einer (digitalen) Stadtführung werden die Geschichten von Rom:nja und Sinti:ze in Köln bewahrt / der Rom e.V. kooperiert dabei mit dem Kölner Fanprojekt

Köln, 10.01.2022: Der Kölner Rom e.V. erhält vom Kölnischen Stadtmuseum einen Projektkostenzuschuss für das Projekt „SpuRom:nja“. Auf Spurensuche der Geschichten von Rom:nja und Sinti:ze in Köln“. Im Projekt wird eine Stadtführung zu verschiedenen (Erinnerungs-)Orten von Rom:nja und Sinti:ze in Köln konzipiert, die an nationalsozialistische Verbrechen, an rassistische Kontinuitäten und an den Kampf um Bürger:innenrechte erinnern. Die Stadtführung wird über eine App auch digital zugänglich gemacht werden und es wird eine Begleitbroschüre entstehen. Von Januar bis Dezember 2022 wird „SpuRom:nja“ in Zusammenarbeit mit dem Kölner Fanprojekt realisiert werden.

Mit dem Projekt möchten wir den Beitrag von Rom:nja und Sinti:ze zur Kölner Stadtgeschichte hervorheben. Bereits vergessene Orte und ihre Geschichten können so bewahrt werden,“ teilt die Projektleiterin Lisa Willnecker mit. „Ich sehe in dem Projekt die Möglichkeit Antiziganismus ebenso wie der bis heute andauernden Marginalisierung der Communities entschieden entgegenzuwirken,“ ergänzt der wissenschaftliche Referent, Redjep Jashari. Zahlreiche Dokumente und Fotos zur Bürger:innenrechtsbewegung seit Ende der 80er Jahre liegen im internen Archiv und Dokumentationszentrum des Kölner Rom e.V. und sind für die Konzeption der Stadtführung und deren digitaler Überführung von immenser Bedeutung. Der Projektkostenzuschuss ermöglicht auch die dringend notwendigen konservatorischen Maßnahmen, um einzigartige Bildwerke, Transparente und Dokumente des Archivs zu erhalten.

Zielgruppe des Projekts sind insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene, die vor allem auch mithilfe der digitalen App adressiert werden sollen. Unterstützung erhält der Rom e.V. dabei vom Kölner Fanprojekt. Die wissenschaftliche Referentin, Vera Tönsfeldt betont: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Kölner Fanprojekt, die schon viele Erinnerungstouren konzipiert haben und uns bei der Konzeption und der Evaluierung mit Rat und Tat zur Seite stehen werden.“ Die Begleitbroschüre soll weitere Informationen zu den Inhalten der App bieten, um Lehrkräften eine Thematisierung mit Schulklassen zu erleichtern und Interessierten weiterführende Informationen anzubieten. Natürlich sind aber alle Interessierten eingeladen die (digitale) Stadtführung in Anspruch zu nehmen.

 

Ansprechpartnerin: Lisa Willnecker, lisa.willnecker@romev.de, 0221-2786076

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Vorstandsmitglied Ruzdija Sejdovic erhält Rheinlandtaler

By Aktuelles, Stellungnahmen

Für seine Verdienste um das multinationale Zusammenleben erhält der Schriftsteller Ruzdija Sejdovic, ehrenamtliches Mitglied im Vorstand des Rom e.V., den Rheinlandtaler Kultur des LVR. Wir sind begeistert und freuen uns über diese großartige Auszeichnung für unseren Mitstreiter, der sich unermüdlich für mehr Sichtbarkeit der Roma-Kultur einsetzt. Herzlichen Glückwunsch, lieber Ruzdija!

Pressemitteilung: Kafava gewinnt „WIR IST PLURAL“-Preis

By Aktuelles, Allgemein, Medien, Presse

Der Treffpunkt der Kölner Rom:nja unter den 15 Preistragenden

 

Heute vergab die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit dem Bundesverfassungs- gericht als Partner anlässlich dessen 70. Geburtstags den Preis WIR IST PLURAL | Preis zur Stärkung der Demokratie. Zu den 140 Einreichungen, bei der die Frage: „Wie engagiert ihr euch für die demokratischen Werte des Grundgesetzes?“ beantwortet werden sollte, gehört auch das „Kafava“ (Romanes für „Kaffeetreff“), das im Rahmen der heutigen Preisverleihung den 3. Platz in seiner Kategorie belegt hat, und damit 1.000 Euro Preisgeld sowie ein umfassendes Gewinn- Paket für mehr öffentliche Aufmerksamkeit der Aktivitäten gewinnt.

 

Köln, 12.11.2021: Die Spannung unter den Mitarbeiter:innen des Rom e.V. war groß als die WIR IST PLURAL-Preisverleihung um 15.00 Uhr als Livestream begann. Denn auch wenn der Verein bereits vor einem Monat die freudige Nachricht erhielt, dass sein Projekt Kafava zu den 15 Preistragenden gehört, machten die Ausrichter:innen es doch spannend. Ein großes Paket kam einige Tage vorher an, das aber erst zu Beginn der Preisverleihung ausgepackt werden sollte. Auch die genaue Platzierung (Plätze 1-3) in der jeweiligen Kategorie wurde erst heute bekanntgegeben.

Groß war die Freude, als klar wurde, dass das Kafava in seiner Kategorie Bronze gewonnen hat – und damit bei 140 Einreichungen und 50 Nominierungen von einer Fachjury ausgezeichnet wurde, zu der u.a. die Richterin am Bundesverfassungsgericht, Dr. Sibylle Kessal-Wulf, gehörte. „Gesucht waren kreative, originelle und spannende Projekte, die unsere demokratischen Grundrechte verteidigen und mit Herzblut und Leidenschaft vorantreiben. Genau das machen wir mit unserem Kafava und wir sind sehr stolz auf die Anerkennung von diesen beiden namhaften Institutionen“, so Ruzdija Sejdovic, Vorstandsmitglied des Rom e.V und Initiator des Kafava. Grundlage des Projektes ist es, den Kölner Rom:nja einen geschützten Raum anzubieten, in dem sie sich regelmäßig treffen und vernetzen können, um sich zu informieren, auszutauschen und gestärkt eine gleichberechtigte Teilhabe an der Stadtgesellschaft einzufordern. „Nur selbstbewusste Rom:nja können ihre Bürger:innenrechte einfordern und das Zusammenleben in der Stadtgesellschaft aktiv mitgestalten“, betont auch Beata Burakowska, 1. Sprecherin des Rom e.V.

Initiator Ruzdjia Sejdovic (Mitte) u. HelferInnen des Kafava freuen sich über den WIR IST PLURAL Preis (© Rom e.V.)

Initiator Ruzdjia Sejdovic (Mitte) u. HelferInnen des Kafava freuen sich über den WIR IST PLURAL Preis (© Rom e.V.)

Im Rahmen der hybriden Preisverleihung wurde die Laudatio für das Kafava und die beiden anderen Preistragenden in der Kategorie „mittelgroß“ von Jurymitglied Louisa Dellert (Unternehmerin und Podcasterin) gehalten, die betonte „wie unglaublich wichtig“ alle Projekte seien und wie unverzichtbar für die Demokratie. Preisgeld und Gewinn-Paket kommen der weiteren Arbeit des Kafava zugute.

Über den Rom e.V.

Der Rom e.V. arbeitet seit über 30 Jahren als interkultureller, gemeinnütziger Verein für die Verständigung von Rom:nja/Sinti:ze und der Mehrheitsgesellschaft. Ziel ist die umfassende Teilhabe von Rom:nja und Sinti:ze. Neben dem Archiv und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Kultur der Roma als Teil des Projektes RomBuK (Bildung und Kultur im Rom e.V.), betreiben wir eine Sozial-, Geflüchteten- und Integrationsberatungsstelle, eine Integrationsagentur, ein Interkulturelles Zentrum, eine KiTa mit Familienzentrum und mehrere pädagogische Projekte, unter anderem Amaro Kher.

Pressekontakt

Marion Krämer, Geschäftsführung

Tel: 0221 2786075, Mobil: 0177-2994170, Mail: marion.kraemer@romev.de

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E dejaki ćhib zurarel – Muttersprache stärkt

By Allgemein

„E dejaki ćhib zurarel – Muttersprache stärkt“ war der Titel der Veranstaltung zum „Tag des Romanes“ im Rom e.V., der mit Informationen, Gedichtvorträgen und Musik am 06.11. begangen wurde und auf großes Interesse stieß.

Ruzdija Sejdovic, Schriftsteller und Rom e.V.-Vorstandsmitglied, zur Geschichte der Sprache Romanes (C Rom e.V.)

Ruzdija Sejdovic, Schriftsteller und Rom e.V.-Vorstandsmitglied, zur Geschichte der Sprache Romanes (C Rom e.V.)

Beata Burakowska, 1. Sprecherin des Rom e.V. und Romanes-Lehrerin, bei der Begrüßung der Gäste (C Rom e.V.)

Beata Burakowska, 1. Sprecherin des Rom e.V. und Romanes-Lehrerin, bei der Begrüßung der Gäste (C Rom e.V.)

Pressemitteilung

E dejaki ćhib zurarel – Muttersprache stärkt

Tag des Romanes im Rom e.V. stieß auf großes Interesse

Die 1.000 Jahre alte Sprache Romanes, deren Wurzeln im Sanskrit, ihre Bedeutung für die Rom:nja Community  – nur einige Themen des „Tag des Romanes“, der mit Informationen, Gedichtvorträgen und Musik am 06.11. im Rom e.V. begangen wurde. Die rund 50 Gäste zeigten sich beeindruckt, besonderes Highlight waren die Gedichtvorträge auf Romanes von 10 Jugendlichen, die sich in ihrer Freizeit akribisch auf ihren Auftritt vorbereitet hatten.

 

Köln, 08.11.2021: Der internationale Tag des Romanes (jährlich am 05. November) war Anlass für eine dieser Sprache gewidmete Veranstaltung am letzten Samstag in den Räumen des Rom e.V. am Venloer Wall. Romanes, die Sprache der größten europäischen Minderheit Rom:nja und Sinti:ze, ist eine indoarische Sprache, die mit dem  indischen Sanskrit verwandt ist. Vor allem mündlich weitergegeben, ist Romanes (Romani ćhib) trotz vieler Hürden und Probleme über die Jahrhunderte lebendig geblieben und wird in der ganzen Welt gesprochen.

Bei der Veranstaltung lasen 10 Jugendliche Gedichte auf Romanes und Deutsch, unter anderem von Jovan Nikolic und Ruzdija Sejdovic, der darüber hinaus die Jugendlichen beim Erlernen und Verstehen der poetischen Werke unterstützte. Das Ziel: durch die Muttersprache die eigene Identität zu stärken. Denn Romanes hat für das Empowerment der Rom:nja-Communities große Bedeutung.

„Romani ćhib ist für Rom:nja zentrales und bedeutendes Kulturgut, leider aber auch eine bedrohte Sprache“, so Beata Burakowska,  1. Sprecherin des Rom e.V. und Lehrerin für HSU Romanes.

„Deshalb ist es so wichtig, dass unsere Jugendlichen lernen, welch großer Schatz Romanes für uns alle bedeutet.“ Vorstandskollege und Roma-Schriftsteller Ruzdija Sejdovic, der gemeinsam mit Burakowska und dem RomBuK-Mitarbeiter Redjep Jashari für die Veranstaltung verantwortlich zeichnete, ergänzt: „In den letzten 50 Jahren ist schon viel erreicht worden, was die Standardisierung von Romanes, vor allem als Schriftsprache angeht. Allerdings zeigen die vielen Romanes-Dialekte auch den großen Reichtum unserer Sprache, auf die wir mit Recht stolz sein können.“

Über den Rom e.V.

Der Rom e.V. arbeitet seit über 30 Jahren als interkultureller, gemeinnütziger Verein für die Verständigung von Rom:nja/Sinti:ze und der Mehrheitsgesellschaft. Ziel ist die umfassende Teilhabe von Rom:nja und Sinti:ze. Neben dem Archiv und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Kultur der Roma als Teil des Projektes RomBuK (Bildung und Kultur im Rom e.V.), betreiben wir eine Sozial-, Geflüchteten- und Integrationsberatungsstelle, eine

Integrationsagentur, ein Interkulturelles Zentrum, eine KiTa mit Familienzentrum und mehrere pädagogische Projekte, unter anderem Amaro Kher.

Pressekontakt

Marion Krämer, Geschäftsführung

Tel: 0221 2786075, Mobil: 0177-2994170, Mail: marion.kraemer@romev.de

Blicke. Filmfestival des Ruhrgebiets – Spot On: RomArchive & AKE DIKHEA?

By Aktuelle Veranstaltungshinweise, Aktuelles, Hinweise auf Veranstaltungen

Filmprogramm mit Beiträgen aus dem RomArchive und des AKE-DIKHEA?-Festivals, gefolgt von einer Diskussionsrunde über Selbst- und Fremdbilder von Sinti und Roma, Archiv- und Programmstrategien und Filme als politische Intervention. Mehr erfahren.

Was? Podiumsdiskussion

Wann? 20.11.2021, von 13-16 Uhr

Wo? Bochum

Wer? Redjep Jahari (Rom e.V.), Vera Tönsfeldt (Rom e.V.), Hamze Bytici (RomaTrial e.V.), Veronika Patočková, (RomaTrial e.V.), Hilde Hoffmann (Moderation)

Vorlesetag in der KiTa Amaro Kher!

By Aktuelles

-Keine öffentliche Veranstaltung –

Über eine halbe Millionen Menschen haben beim letzten Vorlesetag mitgemacht, unglaublich!  Auch wir waren dabei und machen auch dieses Jahr wieder mit!
Wenige Tage nach dem offiziellen Vorlesetag liest Özlem Arslan am 23.11.2021 aus dem Buch „Ich wünsch mir einen Freund“ vor.
!Keine öffentliche Veranstaltung!

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