Seit 1986 setzen wir uns für Menschen- und Bürger*innenrechte von Roma und Sinti ein.

Auf dieser Website erhalten Sie einen Überblick über die vielen Aktivitäten unseres Vereins, wie die Beratung in Sozial- und Aufenthaltsfragen, die Arbeit in den verschiedenen pädagogischen Projekten und dem europaweit bekannten Archiv- und Dokumentationszentrum.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Verein und sollten Sie Fragen oder Anliegen haben, so nutzen Sie bitte die Kontaktmöglichkeiten der jeweiligen Arbeitsbereiche.

Aktuelles


Anzeichen von Langzeitschäden bei Roma aus verseuchten UN-Flüchtlingslagern mehren sich!

Der Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV e.V.) setzt sich seit Jahren dafür ein, dass Rom:nja im Kosovo, die in den 90er Jahren in einer bleiverseuchten Gegend in den UN-Flüchtlingslagern für Binnenvertriebene in Nord-Mitrovica untergebracht waren, entschädigt werden, und dass sich die Verantwortlichen für die zugefügten Schäden bei den betroffenen Familien entschuldigen. Mehr dazu: Infos des GfbV

Der Rom e.V. unterstützt den GfbV e.V. und hat den Brief an den UN-Generalsekretär und die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen mit unterzeichnet, in dem die Forderungen auf Entschädigung zum Ausdruck gebracht werden. Initiiert wurde der Brief von Roma for Democracy Kosovo (früher Opre Roma Kosovo) und  der International Human Rights Clinic Harvard Law School.

Brandanschlags gegen Rom:nja in Köln-Gremberg vor 30 Jahren – Gegen das Vergessen

Am 26.01.1994  legten unbekannte Täter:innen mindestens drei Feuer vor der Tür einer Notunterkunft, in der unter anderem aus Serbien geflüchtete Rom:nja untergebracht waren. Bei diesem Angriff wurden eine 12-jährige und eine 61-jährige Person getötet, während weitere acht Menschen teils lebensgefährlich verletzt wurden. Bedauerlicherweise sind die Täter:innen bis heute unbekannt und die Tat wurde nicht als rassistische oder rechtsmotivierte Gewalt anerkannt.

In der beigefügten Presseerklärung fordert der Rom e.V., namentlich sein 1. Sprecher Ruzdija Sejdovic, dazu auf, die Tat und deren schreckliche Hintergründe nicht zu vergessen. Weitere Details finden Sie hier.

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus, 27. Januar 2024

Unter dem Motto „Erinnern – Eine Brücke in die Zukunft“ findet am Samstag, dem 27.01.2024 um 18.00 bis 19.30 Uhr eine Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus in der Kölner AntoniterCitykirche statt. 2024 wird insbesondere derjenigen gedacht, die als kriminell stigmatisiert und verfolgt wurden, weil sie nicht den sozialen Normen entsprachen. Erst 2020 wurden sie offiziell vom Bundestag als Opfer der Nationalsozialisten anerkannt.

Der anschließende Mahngang führt in die Salzgasse zum Stolperstein für Heinrich Hubert Malmedy, der 1945 im KZ Dachau ermordet wurde.

Die jährliche Gedenkveranstaltung wird von einem breiten Bündnis von Unterstützer: innen, unter anderem dem Rom e.V., getragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Unser Gelände am Venloer Wall 17

 

Archiv und Dokumentationszentrum

 

Sozialberatung

 

Kindergarten

 

Nachmittagsbetreuung

 
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