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Veranstaltungen

Internationaler Tag der Roma

By Aktuelle Veranstaltungshinweise, Aktuelles, Hinweise auf Veranstaltungen, Veranstaltungen

wir, das RomBuK – Team des Rom e.V., veranstalten anlässlich des 50. Jubiläums des Internationalen Tags der Rom:nja, eine Lesung mit der Autorin Katharina Graf-Janoska. Die österreichische Autorin wird aus ihrem Debütroman „KriegsROMAn. Die Geschichte einer Familie“ lesen. Darin wirft sie einen Blick in die Vergangenheit und erzählt die Geschichten zweier Familien, die zu einer wurden: Es ist die Geschichte einer Rom:nja und einer Nicht-Rom:nja-Familie. Es ist die Familiengeschichte der Autorin, die sie zu dem Menschen gemacht hat, der sie heute ist.

Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch mit der Autorin statt und es gibt für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Wir möchten euch ganz herzlich einladen, an unserer Lesung teilzunehmen. Pandemiebedingt wird die Veranstaltung online über Zoom stattfinden. Wir freuen uns darauf, euch online zu sehen!

Mehr Informationen: Veranstaltungsflyer herunterladen

Jovan Nikolić. Gast von nirgendwoher. 40 Jahre Literatur.

By Aktuelle Veranstaltungshinweise, Aktuelles, Hinweise auf Veranstaltungen, Veranstaltungen

Am 23. Oktober ab 18 Uhr laden wir Sie und Euch zum literarischen Gespräch mit dem Schriftsteller Jovan Nikolić ein. Gemeinsam blicken wir auf das bewegte Leben des Schriftstellers sowie auf seine vergangenen 40 Jahre als Künstler zurück. Ausgewählte Prosa und Poesie wird auf Romanes, Serbisch und Deutsch gelesen.

Bis heute ist Jovan Nikolić einer der wichtigsten Vertreter zeitgenössischer „Rom_nja-Literatur“, auch wenn diese Beschreibung nicht das Kaleidoskop seiner tiefgründigen literarischen Auseinandersetzungen abzubilden vermag.  Er wird 1955 in Belgrad geboren, wächst in Čačak auf und macht eine Ausbildung zum Maschinenbauingenieur. 1981 erscheint sein erster Gedichtband „Gost niotkuda“  (Gast nirgendwoher). Bis 1998 folgen fünf weitere Gedichtsammlungen, mit denen er als herausragender Exponent der Rom_nja-Literatur auch international  Bekanntheit erlangt. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller arbeitet Nikolić auch als Journalist. Er engagiert sich politisch gegen den nationalen Chauvinismus, verfasst Satiretexte und Theaterstücke.

Im Zuge der Jugoslawien-Kriege emigriert er 1999 nach Deutschland. Sein Werk „Weißer Raabe, schwarzes Lamm“ wird im Jahr 2011 zum „Buch für die Stadt Köln“ gekürt. Heute lebt und wirkt er in der Stadt Köln und ist eng mit dem Rom e.V. verbunden. Demnächst wird ein neues Buch von ihm erscheinen.

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme!

Bitte beachten Sie/ beachtet:

Die Teilnehmer_innenzahl ist aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen begrenzt. Bitte melden Sie sich/meldet  Euch bis zum 22.10.2020 unter folgender Mailadresse an: rombuk@romev.de

Veranstaltungsflyer

Pressemitteilung

Workshop „Antiziganismus – Geschichte(n) und Lebensrealitäten!“

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Seit Jahrhunderten sind rassistische Stereotype gegenüber der heterogenen Minderheit auf institutioneller,
struktureller und gesellschaftlicher Ebene tief verwurzelt und werden wenig bis gar nicht von der Gesellschaft geächtet.

In dieser interaktiven Fortbildung wird Wissen zu den Geschichten und unterschiedlichen Lebensrealitäten
von Angehörigen der Minderheit vermittelt.

Referenten:
Lisa Willnecker, Serçe Berna Öznarçiçeği
RomBuK-Bildung und Kultur im Rom e. V.

ISS-Bildungsakademie
Berliner Straße 98-100, 51063 Köln-Mülheim

14.10.2020, 9:30 bis 17:00 Uhr
Anmeldung: info@iss-netzwerk.de

Workshopflyer herunterladen

Aktion: Stolpersteine gemeinsam putzen!

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Die Stadt Köln ruft vom 11. – 17.08.2020 dazu auf, Stolpersteine zu reinigen und so zu einer lebendigen Erinnerungskultur beizutragen. Auch der Rom e.V. unterstützt den städtischen Aufruf an die Kölner Bürger_innen.

Daher lädt das Projekt RomBuK – Bildung und Kultur im Namen des Rom e.V. an zwei Terminen zu einer gemeinsamen Putz-Aktion mit Stadtteilführungen unter dem #GlanzstattHetze in Innenstadt (Altstadt-Süd) und Ehrenfeld ein. Die genauen Treffpunkte werden noch bekanntgegeben.

Termin 1: 12.08.2020, 16 Uhr
Termin 2: 13.08.2020, 17.30 Uhr 

Die Aktionen werden jeweils ca. 1–1,5 h dauern. Putzutensilien werden gestellt.

Die Plätze sind sehr begrenzt. Anmeldung und weitere Informationen unter: rombuk@romev.de oder telefonisch: 0221- 278 60 76

Die Stolpersteine für 3 Kinder aus Sinti_ze und Rom_nja-Familien wurden im September 2019 von Demnig in Sülz verlegt © Rom e.V.

 

Filmabend „Es ging Tag und Nacht, liebes Kind“

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Filmabend „Es ging Tag und Nacht, liebes Kind“ (Melanie Spitta)
am 2. August 2020, 18 Uhr

„Für uns ist die Vergangenheit nicht tot.“ (Melanie Spitta)

In Erinnerung an die Nacht vom 2. auf den 3. August 1944, in welcher die letzten noch im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau inhaftierten Rom_nja und Sinti_ze in den Gaskammern ermordet wurden, zeigen wir am 2. August 2020 um 18 Uhr im Roten Salon des Rom e.V. Köln die Dokumentation „Es ging Tag und Nacht, liebes Kind“ von Melanie Spitta und Katrin Seybold (1981). Zudem freuen wir uns verkünden zu dürfen, dass die Tochter von Melanie Spitta, Carmen Spitta, ein Grußwort übermitteln wird. Hierzu möchten wir Sie und Euch im Namen des Rom e.V. herzlich einladen!

Es ging Tag und Nacht, liebes Kind

Ausschnitt des Filmcovers. (c) Carmen Spitta

Melanie Spitta, Tochter einer Sintiza, die den Völkermord an Rom_nja und Sinti_ze überlebte,  setzte sich als Filmemacherin und Bürgerrechtlerin für die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Völkermordverbrechen an Sinti_ze und Rom_nja ein, die jahrzehntelang von der Gesellschaft geleugnet worden waren. In ihren Filmen lässt sie Rom_nja und Sinti_ze selbst zu Wort kommen, dokumentiert die nationalsozialistischen Verbrechen sowie die rassistischen Kontinuitäten nach 1945 und die damit verbundenen Erfahrungen der

Überlebenden. So leistete Melanie Spitta einen außerordentlichen Beitrag im Kampf um eine Sichtbarmachung des Völkermordes und eine gleichberechtigte Teilhabe der Minderheit.

In der Dokumentation „Es ging Tag und Nacht, liebes Kind“ begleitete sie Überlebende und deren Kinder nach Auschwitz: „Dieses ist kein Film über Auschwitz, sondern ein Film mit Menschen, die Auschwitz erleiden mussten.“

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen, bitten wir um Anmeldung bis zum 31.07. 2020 an folgende Mail-Adresse: rombuk@romev.de

 

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