Zeitzeug_innen gesucht! 

 „ Den Sinti und Roma ist durch die NS-Diktatur schweres Unrecht zugefügt worden. Sie wurden aus rassischen Gründen verfolgt […]. Diese Verbrechen haben den Tatbestand des Völkermordes erfüllt.“

-Bundeskanzler Helmut Schmidt am 17. März 1982-

 

Mit diesen Worten erkannte der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt am 17. März 1982 den Völkermord an Sinti_ze und Rom_nja offiziell an. 37 Jahre lang war der Völkermord an Sinti_ze und Rom_nja geleugnet worden. Bis heute ist die Geschichte der Bürger_innenrechtsbewegung der Rom_nja und Sinti_ze mit dem Kampf um die Anerkennung  ein wenig beachtetes Kapitel in der Geschichte.

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diesen historischen Tag als Errungenschaft der Bürger_innenrechtsbewegung bewahren und der Geschichte Ihre Stimme geben.  Helfen Sie uns dabei, das Empowerment von Rom_nja und Sinti_ze  vor dem Vergessen zu schützen und ein gesamtgesellschaftliches Bewusstsein für die Relevanz des Tages zu etablieren!

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Wir suchen Sie!

Haben Sie damals für Ihre Bürger_innerechte gekämpft oder andere dabei unterstützt? Erinnern Sie sich daran, als Sie von der Anerkennung erfahren haben? Tranken Sie gerade Kaffee, waren Sie im Auto unterwegs oder feierten Sie Geburtstag? Erfuhren Sie es durch Freunde oder das Radio?

Was bedeutete die offizielle Anerkennung für Sie? Und was bedeutet es für Sie heute? Welche Auswirkungen hatte dies auf Ihr eigenes Leben? Haben Sie sich vielleicht auch selbst für die Anerkennung eingesetzt?…

 

Das Team „RomBuK – Bildung und Kultur im Rom e.V.  Archiv und Dokumentationszentrum“ sucht Zeitzeug_innen aus Köln und Umgebung, die uns ihre Erlebnisse und Gedanken zum 17. März 1982 erzählen möchten!

 

 

Bei Interesse und für nähere Informationen melden Sie sich gerne bei Vera Tönsfeldt: 0221-278 60 35 oder dokuzentrum@romev.de.