Veranstaltung in der Melnchthon-Akademie am Montag, 23. März 2015

By 16. März 2015 Allgemein No Comments

Das Berliner Arnold-Fortuin-Haus für Romafamilien als Beispiel modellhafter Wohnbauprojekte

„Ist das so, da wo Roma leben ist Schmutz, Müll und Lärm? Dieses Klischee schien auch auf die Bewohner der Häuser Harzer Straße in Berlin 2011 zuzutreffen. Die Medien berichteten dann auch politisch ganz korrekt von den Müllhäusern und dem „Romadorf“ in Neukölln. Benjamin Marx sah das anders und kaufte für die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft die Wohnanlage, in der die Menschen in einer prekären Situation lebten. Es begannen auch sofort die Sanierungsmaßnahmen der Wohnungen und Häuser. Die Bewohner wurden in diese Arbeiten mit eingebunden, es entstand Vertrauen und eine Begegnung auf Augenhöhe.“ http://www.arnold-fortuin.de/

2013 erhielt das Projekt den renommierten Julius Berger Architekturpreis.

Ist dieses Modellprojekt in Berlin auch auf Köln übertragbar?
Könnten hiesige Wohnbaugesellschaften oder Investoren ähnlich reagieren und die Kommune in der Frage der Unterbringung von Flüchtlingen und anderen Menschen in prekärer Wohnsituation unterstützen?

Einführung: Iris Pinkepank, Rom e. V.
Projektbericht: Benjamin Marx, Leiter der Bau¬projekte in Berlin
Podiumsdiskussion: Felix von Grünberg (MdL), Guido Stephan angefragt. (Antoniter- Siedlungs¬gesellschaft mbH), NN (Wohnungsbauamt der Stadt Köln), Kurt Holl (Rom e. V.),
Moderation: Dr. Martin Stankowski

Mo, 23. März, 19.30-21h, Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b
Koop. Melanchthon-Akademie, Kath. Bildungswerk Köln, Rom e. V., Migrationsausschuss des EKV Köln und Region, Eintritt frei

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