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Allgemein

Wir fordern gemeinsam mit über 300 Organisationen zum Treffen von Bundeskanzler und Ministerpräsident*innen: Menschen schützen statt Asylverfahren auslagern

By Allgemein

In einem gemeinsamen offenen Brief an Bundeskanzler Scholz und die Ministerpräsident*innen bekräftigt Rom e.V. mit 308 Organisationen – von lokalen Initiativen der Flüchtlingshilfe bis hin zu bundesweiten Organisationen –, dass sie zu einer Gesellschaft gehören wollen, die fliehende Menschen menschenwürdig aufnimmt. Kurz vor deren Treffen fordert das Bündnis den Bundeskanzler und die Ministerpräsident*innen auf, die Auslagerung von Asylverfahren klar abzulehnen und sich stattdessen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft für eine zukunftsfähige Aufnahme von Schutzsuchenden in Deutschland stark zu machen.

Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag, werden Bundeskanzler Olaf Scholz und die Ministerpräsident*innen während ihrer gemeinsamen Tagung über eine mögliche Auslagerung von Asylverfahren diskutieren. Das Bundesinnenministerium wird einen Sachstandsbericht zu einem Prüfauftrag vorlegen, der bei Bund-Länder-Beratungen im November 2023 beschlossen wurde.

Wir, 309 unterzeichnende  Organisationen warnen vor der Auslagerung von Asylverfahren. Bisherige Versuche zeigen, dass sie zu mehr Leid bei den Betroffenen und Menschenrechtsverletzungen führen, nicht funktionieren und extrem teuer sind. Eine zukunftsfähige Gesellschaft braucht Vielfalt, Offenheit und ein konsequentes Einstehen für die Menschenrechte für alle, so das Bündnis.

Das Bündnis wurde initiiert von PRO ASYL, dem Paritätischen Gesamtverband, Ärzte ohne Grenzen, Brot für die Welt, Diakonie Deutschland und Amnesty International. Der offene Brief mit den unterzeichnenden Organisationen ist hier zu finden.

Selbstbestimmung statt Bezahlkarte – Petition unterstützen

By Allgemein

Das Wort „Bezahlkarte“ hört sich harmlos an, als ob man mit einer Bankkarte bezahlen könnte. Aber der Eindruck täuscht, die Bezahlkarte schränkt die Zahlungsfähigkeit ein. Ein paar Beispiele: Eine Bezahlung ist nur in ausgewählten Geschäften, nur in einem eingeschränkten Gebiet, nicht für Online- oder Abokäufe oder Überweisungen möglich. Auch kann man nicht auf Märkten einkaufen oder Rechtsbeistände bezahlen.

Diese Diskriminierung von geflüchteten Menschen möchte die Kölner Kampagne „Selbstbestimmung statt Bezahlkarte“ verhindern. Der Rom e.V. gehört zu den Gründungsmitgliedern der Kampagne „Selbstbestimmung statt Bezahlkarte“ und lehnt zusammen mit  agisra e.V. Köln, AK Politik der Kölner Willkommensinitiativen, Begegnungs- und Fortbildungszentrum muslimischer Frauen e. V., Bürgerzentrum Vingst – Vingster Treff, Caritasverband für die Stadt Köln e.V., Diakonisches Werk Köln und Region gGmbH, Kölner Flüchtlingsrat e.V., Kölner Runder Tisch für Integration, Komitee für Grundrechte und Demokratie und Migrafrica gGmbH die Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete in Köln und NRW entschieden ab und plädiert stattdessen für ein Basiskonto für Geflüchtete.

Bitte unterstützt die Kampagne und unterschreibt hier die Online-Petition.

Rigide Abschiebepraxis
Stadt Köln muss 23-jährigen Rom nach Abschiebung nach Serbien sofort wieder einreisen lassen

By Aktuelles, Allgemein

Einen besonders dramatischen Fall, wenn auch (dieses Mal!) mit gutem Ausgang schildern  Mosaik Köln Mülheim e.V. und das Abschiebereporting NRW.

Was ist passiert

Die Stadt Köln hatte den 23-jährigen in Deutschland geborenen Rom Tito J. am frühen Morgen des 21. März 2023 – am Internationalen Tag gegen Rassismus – zur Abschiebung nach Serbien abgeholt. Seine hoch schwangere Partnerin und das gemeinsame einjährige Kind blieben zurück. Die Partnerin rief eilig die Unterstützerin Marianne Arndt vom Kölner Verein Mosaik zu Hilfe, die eine Anwältin aktivierte, um diese Familientrennung noch zu stoppen. Wenig später schon beschloss das Gericht, dass die Abschiebung des jungen Familienvaters umgehend vorläufig zu stoppen sei. Leider war das Flugzeug mit dem Mann zu diesem Zeitpunkt bereits vom Düsseldorfer Flughafen aus nach Serbien abgehoben. Immerhin gewährleisteten das Gericht, die Stadt Köln und die im Flugzeug anwesende Bundespolizei die sofortige Rückholung des Mannes nach Deutschland noch am gleichen Abend.

Unter den oben aufgeführten Links wird über weitere Fälle berichtet, die zeigen, wie rigide abgeschoben wird, Familientrennungen immer wieder geschehen und wie dramatisch die Situation insbesondere für Rom:nja ist.

Stadtrundgang SpuRom:nja anlässlich des Roma Resistance Day (40-jähriges Jubiläum)

By Allgemein

Wann: Do, 23.05.2024

Uhrzeit: 15 bis 18 Uhr

Treffpunkt: Köln Innenstadt (genaue Info bei Anmeldung)

Anmeldung unter: rombuk@romev.de

Veranstalter: Rom e.V. / RomBuk

 

Hinweis: Im Vorfeld des Rundgangs bitte die App herunterladen:

https://de.actionbound.com/download/

 

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Kooperation mit dem Forum gegen Rassismus statt und wird durch die Stadt Köln gefördert.

 

SpuRom:nja: Auf Spurensuche der Geschichte(n) von Rom:nja und Sinti:ze in Köln

 

In diesem Stadtrundgang dreht sich alles darum, die vielfältigen Geschichte(n) von Rom:nja und

Sinti:ze in Köln sichtbarer zu machen.

 

Diese Tour führt an

– Orte der Verfolgung im Nationalsozialismus,

– Orte der Erinnerung,

– Orte der rassistischen Kontinuitäten nach 1945, und

– Orte der Bürger:innenrechtsbewegung von Rom:nja und Sinti:ze in den 1980er/1990er Jahren.

Hier ist ein Beitrag zur SpuRom:nja, der am Welt-Roma-Tag (8. April) ausgestrahlt wurde.

 

Bei Minute 18:50:

https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-aus-koeln/lokalzeit-aus-koeln-oder-08-04-2024/wdr-koeln/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtN2JjNzc3OTUtMDhkNi00M2YxLTg3N2MtN2VhOTJiYzVkYTgx

 

Für vertiefende Einblicke bieten gibt es auch eine Handreichung.

Diese enthält alle Orte und Geschichten der Stadtrallyes, Arbeitsaufträge und zusätzliches Material wie Links, Literaturhinweise, eine Chronologie und ein Glossar, die für Schulklassen konzipiert wurde.

SpuRom:nja. Auf Spurensuche der Geschichten von Rom:nja und Sinti:ze in Köln. Handreichung zur Actionbound-Stadtrallye „SpuRom:nja“ (zenodo.org)

Viele Grüße,

Euer RomBuk-Team

 

fb: RomBuK2019

Insta: rombuk_2019

Youtube: RomBuK – Bildung und Kultur im Rom e.V.

Einladung zur Welt-Roma-Tag am 8. April 2024 in Köln

By Allgemein

Im Jahr 2022 wurde am 8. April erstmalig in einer deutschen Großstadt unter Beteiligung der Kölner Oberbürgermeisterin Frau Reker die offizielle Roma-Flagge vor dem Rathaus gehisst. Wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder eine feierliche Flaggenhissung durch die Oberbürger-meisterin, Frau Reker, ankündigen zu können.

Wie die meisten von euch wissen, wird der 8. April weltweit als offizieller Tag der Rom:nja gefeiert. Am 8. April 1971 fand die erste Konferenz der “Internationalen Roma Union“ in London statt. Dort wurden mehrere bedeutende Symbole des Roma-Volkes definiert: die Flagge, die Hymne und der Oberbegriff „Rom“.

Seit der Vorlage des Berichtes der Unabhängigen Beratungskommission Antiziganismus (UKA) an den Bundestag im Jahre 2021 und der in diesem Zusammenhang stehenden Berufung des Antiziganismus Beauftragten der Bundesregierung, Herrn Daimagüler, hat auch die Stärke und Organisierung der Rom:nja einen Aufschwung erlebt.

Auch die Kölner Rom:nja schalten sich zunehmend in die kommunalpolitischen Debatten ein. Der Rom e.V. hat im den letzten Monaten verstärkt öffentliche Veranstaltungen gegen Antiziganismus und gegen Rassismus gemacht. Dabei bilden wir Kooperationen mit anderen Roma- und Sinti-Organisationen sowie mit zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Gleichzeitig drücken die hier seit langem lebenden Rom:nja ihre Solidarität mit den neu ankommenden Geflüchteten aus den sogenannten (un)„sicheren Herkunftsländern“ aus. Ca. 1/3 der in Köln derzeit untergebrachten Geflüchteten kommen vom Balkan. Viele davon sind Rom:nja. Sie sind Opfer der derzeitigen repressiven Flüchtlingspolitik, die in Bund und Land vorherrscht. Dagegen brauchen die Rom:nja Bleiberechte; auch angesichts des nationalsozialistischen Völkermordes an Rom:nja in den damals besetzen Balkan-Ländern.

In diesem Jahr lädt der Rom e.V. erneut Roma- und Sinti-Vereine ein, den Welt-Roma-Tag gemeinsam zu begehen. Weiterhin werden alle Kölner Interkulturellen Zentren eingeladen, bei unserer Veranstaltung zu sprechen, um die gemeinsamen Interessen nach gleichberechtigter sozialer Teilhabe, nach Bürgerrechten (z.B. Wahlrecht für alle) und an einer Gesellschaft ohne Rassismus auszudrücken. Dieses Anliegen teilen die Zentren mit verschiedenen Organisationen der Zivilgesellschaft. Auch diese werden eingeladen.

Am 8. April 2024 wird die Roma-Flagge erst um 17.00 in einer feierlichen Zeremonie gehisst. Die Veranstaltung wird etwa eine Stunde dauern. Sie wird moderiert von zwei jungen Roma Aktivist:innen.

Die Einladung gilt gleichermaßen für eine politisch-kulturelle Veranstaltung am Samstag, den 13.04. um 16.00 Uhr in den Räumen des Rom e.V., Venloer Wall 17, 50672 Köln. Auch hier steht der Welt-Roma-Tag im Zentrum. Schirmherr dieser Veranstaltung ist der Bezirksbürgermeister Innenstadt, Herr Andreas Hupke.

Um Vielfalt zu zeigen und uns interkulturell auszutauschen haben wir, neben einem jungen Roma- Gitarristen, den in Köln allseits bekannten Musiker Klaus den Geiger mit seinem Gitarristen Marius Peters eingeladen. Roma-Jugendliche und -Erwachsene aus den Projekten des Vereins bringen sich künstlerisch und politisch in Form von Ausstellungen und Präsentationen ein.

Viele Grüße
Ruzdija Sejdovic (Erster Sprecher des Rom e.V.)
Ossi Helling (Mitglied des Vorstandes)

 

Bei Rückfragen:
0221-2786075, info@romev.de

Demokratie schützen, AFD bekämpfen – Aufruf zur Aktion #15vor12FürMenschenwürde

By Allgemein

Aktueller Stand der Aktionen zum 21. März

Demokratie schützen, AFD bekämpfen – Aufruf zur Aktion #15vor12FürMenschenwürde

Die Resonanz auf den am 21.3. geplanten Aktionstag von KÖLN STELLT SICH QUER am Internationalen Tag gegen Rassismus  ist groß und vielfältig, die Planungen konkretisieren sich :

Anknüpfend an die große Kundgebung „Demokratie schützen – AfD bekämpfen“ am 21. Januar auf der Deutzer Werft ist das wichtigste Ziel, dass sich Menschen darüber austauschen, wie gemeinsames Eintreten für Menschenrechte und Menschenwürde tatsächlich aussehen kann – gegen Rassismus, Rechtsextremismus , Antisemitismus, Nationalismus, Antifeminismus, Homophobie und Transfeindlichkeit.

Zahlreiche Initiativen, Einrichtungen, Schulen, Verbände, Vereine und Betriebe haben ihre Teilnahme zugesagt.

Die für nachmittags geplanten fünf verschiedenen Stränge des Sternenmarsches werden dezentral von unterschiedlichen Initiativen organisiert ( Einzelheiten siehe Schaubild).

Das macht deutlich:  Viele Menschen haben erkannt: Es ist höchste Zeit zu handeln!  Menschen aus unterschiedlichen Lebenszusammenhängen, Altersgruppen,  und politischen Schwerpunktsetzungen tun sich zu gemeinsamen Aktionen zusammen.

Der Tag mündet  ab 19.00 in die Abschlusskundgebung, mit der Köln  ab 19.00 h ein eindrückliches Zeichen am Rheinufer setzen wird mit dem Schlusspunkt: Demokratie leuchtet .  ( Informationen zum Bühnenprogramm folgen)

.Informationen können auch unserer Homepage :https://www.15-vor-12.de/  entnommen werden, , die wir fortwährend aktualisieren.

KSSQ lädt zur  Berichterstattung und Vorab – Berichterstattung. KSSQ stellt gern den Kontakt her zu den einzelnen Aktiven und Aktionen.

Der Sprecher:innenkreis „Köln stellt sich quer“

Köln, 18.3. 2024