Seit 1986 setzen wir uns für Menschen- und Bürger*innenrechte von Roma und Sinti ein.

Auf dieser Website erhalten Sie einen Überblick über die vielen Aktivitäten unseres Vereins, wie die Beratung in Sozial- und Aufenthaltsfragen, die Arbeit in den verschiedenen pädagogischen Projekten und dem europaweit bekannten Archiv- und Dokumentationszentrum.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Verein und sollten Sie Fragen oder Anliegen haben, so nutzen Sie bitte die Kontaktmöglichkeiten der jeweiligen Arbeitsbereiche.

Aktuelles


Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung unserer Feier am 11.04. bei der Hildegard Lagrenne Stiftung und dem Arsch huh e.V.

Hier findet sich das Programm vom 11.04.2026 im Detail.


📖 Lesung mit Jovan Nikolić


📅 Mittwoch, 15. April 2026
🕕 18:00 – 20:30 Uhr
📍 Ev. Kirchenverband Köln
Kartäusergasse 9–11


Anlässlich des Welt-Roma-Tags (8. April) laden wir herzlich zu einer Lesung mit Jovan Nikolić ein.

Der Autor liest aus:

  • „Der Gast von Nirgendwoher“ (Lyrik)
  • „Hotel Nicaragua“ (Prosa)

📌 Wichtig

👉 Anmeldung erforderlich
über die Website der Melanchthon-Akademie:
https://www.melanchthon-akademie.de/programm/kurs/20867-jovan-nikolic-liest-hotel-nicaragua


🤝 In Kooperation mit der Melanchthon-Akademie Köln

Weitere Informationen

Neue Broschüre:
Sehnsucht nach meiner Stimme – Roma-Poesie 

Nachruf für Renate Graffmann

Im Rom e. V. trauern die, die sie kannten, um Renate Graffmann, die über viele Jahre im Verein aktiv war und dabei eine große Rolle gespielt hat als Vorbild für Menschlichkeit, Respekt, Tatkraft und Mut. Sie hat sich dem Rassismus und der Unmenschlichkeit entgegengestellt auch dann, wenn sie ihr bedrohlich nahekamen.

Renate Graffmann, Pfarrerin in Bocklemünd, Görlinger Zentrum und damit zuständig für die im Winter 1986 auf dem Butzweiler Hof gestrandeten Roma-Familien. So sah sie das und übernahm die Verantwortung, getreu der Mahnung im Alten Testament Fremden Gastrecht zu gewähren. Das hat sie konsequent weiter so gehalten, unbeirrt von Kritik einzelner Pfarrmitglieder. Sie unterstützte seit seinen Anfängen den Rom e. V. durch ihre Anwesenheit bei Demos und Pressekonferenzen, durch Kollekten für die Sache der Rom:nja und sie sorgte für bitter notwendige Geldzuwendungen auf Stadt- und Landesebene.

Nach der Beendigung ihrer Pfarrerinnentätigkeit war sie sechs Jahre lang erste Vorsitzende des Rom e. V. Köln, keine leichte Aufgabe angesichts eines oft auseinanderdriftenden Vorstands. Ihre zuverlässige, freundliche und ausgleichende Persönlichkeit waren hilfreich und wichtig für das Klima. Sie war ein Fels in der Brandung obwohl wir es ihr manchmal nicht gerade leicht gemacht haben. Aber die Belange der Rom:nja waren ihr wichtiger und so hat sie manchen Streit ertragen. Solange sie konnte war sie präsent und interessiert am Schicksal der Rom:nja und an der Arbeit des Vereins.

Wir trauern mit ihrer Familie um Renate Graffmann und werden sie als mutige und zugewandte Frau in Erinnerung behalten.

Vorstand und Mitarbeiter:innen des Rom e.V.

Wir sind verpflichtet, die offizielle Antwort des Presserates auf unsere Beschwerde gegen den Artikel „Stadtbezirk droht zu kippen. So funktioniert der Drogenhandel in Kalk – Ermittler berichten“ von Axel Spilcker und Florian Holler, erschienen am 14.12.2024 im Kölner Stadt-Anzeiger, zu veröffentlichen.

Die Antwort des Presserates findet sich hier.

 

Unser Gelände am Venloer Wall 17

 

Archiv und Dokumentationszentrum

 

Sozialberatung

 

Kindergarten

 

Nachmittagsbetreuung

 
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