Anlässlich des Internationalen Frauentages zeigen wir am 9.März um 19.30 Uhr im roten Salon des Rom e.V. den Dokumentarfilm „Ceija Stojka. Porträt einer Romni“ von Karin Berger. Vor dem Filmbeginn wird es eine kurze Einführung zur Person Ceija Stojka geben.

„Ich habe zum Stift gegriffen, weil ich mich öffnen musste, schreien.“
Ceija Stojka

Ceija Stojka ist eine bedeutende Künstlerin, Schriftstellerin und Aktivistin. Sie ist österreichische Romni, die den Porrajmos, den NS-Völkermord an Rom_nja und Sinti_ze, überlebte. In den 80er Jahren beginnt sie als eine der ersten aus der Community über das Erlebte im NS zu sprechen. Ihre Erinnerungen hält sie in Autobiografien sowie in ihrer Kunst  fest. 2013 verstarb sie in Wien.

Der Film dokumentiert das Leben Ceija Stojkas, ihr eindrucksvolles künstlerisches Schaffen und ihren wichtigen Aktivismus. Zudem thematisiert der Dokumentarfilm die nationalsozialistischen Verbrechen an Rom_nja und Sinti_ze sowie die anhaltende Diskriminierung nach 1945 in Österreich, welcher die Minderheit weiterhin ausgesetzt war.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Der Eintritt ist frei.