Singt mit Romano Trajo – Lieder und Gesänge der Sinti und Roma für Jung & Alt
am 26. Januar in Köln
Das Ensemble Romano Trajo (Romaleben) steht für einen neuen Klang in der Musik der Sinti und Roma, der Zeugnis von der großen Vitalität und Dynamik des uralten Erbes ihrer Kultur gibt. In der Darbietung entwickelt das Ensemble die reichen Liederüberlieferungen aus Osteuropa und dem Balkan künstlerisch weiter zu einer Musik, die zwischen Jazz, Volks- und Worldmusik angesiedelt ist.
Der Tageskurs richtet sich an Interessierte jeden Alters, die Lust am gemeinschaftlichen Singen haben und neues Repertoire kennenlernen möchten. Am Vormittag des Kurses werden verschiedene Lieder der Sinti und Roma eingearbeitet und am Nachmittag gemeinsam mit dem Ensemble Romano Trajo gesungen.
Der Kurs kann kostenlos besucht werden. Eine Anmeldung bis 17.01.2019 unter https://lma-nrw.de/termindaten/710/ ist Voraussetzung für die Teilnahme.
Eine Veranstaltung des Landesmusikrats NRW und der Landesmusikakademie NRW in Kooperation mit dem Chorverband NRW, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.
Orientalische Spielweisen für Streicher, Bläser und Zupfer – Workshop 22.-24. Februar in Heek
Im Fokus der Einführung in orientalische Spielweisen stehen die Beschäftigung mit grundlegenden Unterschieden der orientalischen und europäischen Musik (Skalen, Verzierungen, Notation etc.) anhand von Klangbeispielen und der Gegenüberstellung von Interpretationsweisen der Musikkulturen. In Gruppen werden anschließend erste Skalen, verschiedene Rhythmen, Melodien und Harmonisierungen eingeübt sowie traditionelle Lieder geprobt. Damit bietet der Tageskurs den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine schöne Gelegenheit, einen lebendigen Einblick in die Klangwelt des Orients zu erhalten.
Zielgruppen: Streicher/innen, Percussionisten/innen, Holzbläser/innen, Musikpädagog/innen, Studierende, Zupfer/innen, Laienmusiker/innen
Dozenten: Nure Dlovani & Koray Berat Sari
Anmeldung: unter https://lma-nrw.de/termindaten/747/
Eine Veranstaltung des Landesmusikrats NRW und der Landesmusikakademie NRW in Kooperation mit dem Landesverband der Liebhaber-Orchester NRW gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.
Infos zu weitere Veranstaltungen finden Sie hier: www.lmr-nrw.de/projekte/brueckenklang/fortbildungen/
30 Jahre
Erinnern – Erleben – Feiern
Gelem, Gelem
Wir gehen einen langen Weg
24.09. – 02.10.
Dokumentation und Ausstellung über 30 Jahre
Politik und Sozialberatung, Erinnerung und
Zukunft, Beschimpfung und Belobigung
– Plakatausstellung
Mo. 24.09.
Auftakt
Erzählcafé
Im Anschluss Live-Musik
18-20.00 Uhr
Di. 25.09.
Flashmob
an einigen Orten in der Stadt, die für die politische und soziale Arbeit des Rom e. V. eine besondere Rolle gespielt haben.
– Wer genauere Informationen möchte, schickt bitte eine Mail an „flashmob@romev.de“.
28.09.
Das kleine Filmfest
Tag des Films – Filme von und mit Roma
Dokumentar- und Spielfilme bis spät in die Nacht; dazu:
– ein Vortrag von Dr. Hilde Hoffmann, Ruhr-Uni „Roma im Film – Warum wir so dringend andere Bilder brauchen“
14.00 & 16:30 Pretty Dyana (OMU)
Roma-Flüchtlinge aus dem Kosovo versuchen in Belgrad zu überleben, indem sie alte Citroen Dianas zu Transportwagen umbauen, um damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
– Regisseur: Boris Mitic
– Serbien 2003
14.45 Das weiße Zauberpferd
Familien- und Abenteuerfilm, in dem die Jungen Tayton und Ossie auf die Suche nach einem ganz besonderen Pferd gehen.
– Regisseur: Mike Newell
– USA, Großbritanien, Irland 1993
17.15 Roma in Köln (Doku)
Köln und die Roma – die Anfänge: Butzweiler Hof, P5 (Parkplatz am Fühlinger See): Vorurteile, Rassismus, Angst um das Eigentum –
Hilfsangebote, UnterstützerInnen
– Regisseur: Uli Veith
– Deutschland 1989
18.00 Katitzi (Katharina Taikon, Doku OMU)
Die schwedische Roma-Aktivistin Katarina Taikon kämpfte in den 60er und 70er Jahren um die Integration der Roma und schrieb
eine 13teilige Kinderbuchserie.
– Regisseure: Lawen Mohtadi und
Tamasz Gellert
– Schweden 2016
20.00 Vortrag und Diskussion zu den gezeigten Filmen:
„Roma im Film – warum wir so dringend andere Bilder brauchen“
– Dr. Hilde Hoffmann, Uni Bochum
20.45 Dui Roma (Doku)
Erzählt die Geschichte des KZÜberlebenden Sinto Hugo Höllenreiner. Seine Erlebnisse setzt der Komponist Adrian Gaspar musikalisch um: die Symphonia Romani – Bari Duk.
– Regisseur: Iovanca Gaspar
– Österreich 2013
21.30 Brandmal (Fernsehfilm WDR)
Nachdem bei einer Brandstiftung in Köln eine junge Frau umgekommen ist, ermitteln Freddy Schenk und Max Ballauf im Tatort „Brandmal“ im Umfeld der Sinti und Roma, denen die Schuld an dem Anschlag gegeben wird.
– Regisseur: Maris Pfeiffer
– Deutschland 2008
23.00 Django – ein Leben für die Musik
1943: Django Reinardt, der berühmte „Zigeuner-Gitarrist“, soll in Deutschland auftreten, um die Soldaten für die Front einzustimmen. Er weigert sich. Mitreißender Film mit der Musik
Django Reinhardts.
– Regisseur: Etienne Comar
– Frankreich 2017
Sa. 29.09.
19.00 Uhr
Podiumsdiskussion zum Thema: Identität und Selbstbezeichnung
Teilnehmer:
Nina Reinhardt, Dotschy Reinhardt aus Berlin,
Drita Jakupi und der Schauspieler/Regisseur
Nedjo Osman
Di.02.10.
ab 17.00 Uhr
Großes Rom e. V. – Fest
Wie immer mit Tanz, Essen, Trinken, Reden und viel Musik:
Hop Stop Banda, Sing Gadhe, Romano Trajo, Blasorchester Deutschland.
Programmflyer herunterladen
Sehr geehrte/r Frau/Herr
ich wende mich als Vorstand des Fördervereins „Amaro Kher“ mit einer dringenden Bitte an Sie:
Der Rom e.V. Köln sucht als Ersatz für eine halb eingestürzte Baracke einen neuen doppelstöckigen Container!
Eine diesbezügliche Bauvoranfrage ist bereits positiv entschieden.
Im 29. Jahr der Vereinsarbeit und im 12. Jahr des Schulprojektes Amaro Kher leidet der Verein an akuter Raumnot.
Das neu bewilligte Konzept der Öffnung für Zuwanderer- und Flüchtlingskinder, das zum Schuljahr 2016/17 starten soll, kann in den vorhandenen Räumlichkeiten nicht umgesetzt werden.
Für die 30 (!) Kinder und Jugendlichen im Alter von neun bis vierzehn Jahren, die ab August neue Zielgruppe sein werden, haben im Nachmittagsbereich keine geeigneten Räume mehr! Unser einziger verbleibender Raum ist mit 30 qm viel zu klein.
(Zum Vergleich: Für eine Kita-Gruppe mit 20 Kindern im Alter bis sechs Jahren empfiehlt das Landesjugendamt Rheinland eine Gruppenraumgröße von 60-70qm plus Rückzugsräume.)
Gelöst werden könnte dieses Problems durch das Sponsoring eines doppelstöckigen Containerbaus (demontable Einheit) in Analogie zu einigen in Köln realisierten doppelstöckigen KiTa-Containern. Allerdings brauchen wir zum Glück im Innenbereich der Container nicht die hohen baulichen Standards zu erfüllen.
Eine Finanzierung durch öffentliche Mittel ist nicht möglich, weil im zuständigen Dezernat von Frau Dr. Klein keine Mittel für solche Investitionen vorhanden sind. Zudem würde die Realisierung einer städtischen Baumaßnahme vier bis fünf Jahre dauern.
Dem Verein als kleiner Träger stehen auch keine Eigenmittel zu Verfügung. Alle eingehenden Spendengelder (auch von „wir helfen“) sind zweckgebunden für unmittelbar pädagogische Arbeit.
Der Rom e.V. ist ein 1988 gegründeter gemeinnütziger Verein für die Verständigung von Rom (Roma & Sinti) und Nicht-Rom. Er tritt den Vorurteilen gegenüber den Sinti und Roma in Medien und Behörden und in der Bevölkerung durch Information und Aufklärung entgegen. Der Verein unterhält, neben seinem dezentralen Schulprojekt „Amen Ushta“, an seinem Geschäftssitz in Köln, Am Venloer Wall 17, ein Archiv und Dokumentationszentrum,
eine Sozialberatungsstelle für Sinti und Roma und die Regeleinrichtung „Amaro Kher“ (Unser Haus), die eine Kindertagesstätte, anerkannt als Familienzentrum und eine Schule für Roma-Flüchtlingskinder umfasst.
Insbesondere für die Arbeit mit den Kindern, aber auch für unser Dokumentationszentrum, benötigen wir weiteren Platz!
Die Integration der großen Zahl von Migranten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Auch deshalb öffnet und erweitert der Verein zum kommenden Schuljahr sein Angebot vor allem für die Kinder der Zuwanderer und Geflüchteten.
Viele gesellschaftliche Kräfte, u.a. der Arbeitgeberverband, sehen sich ebenfalls in der Pflicht, die gewaltige Aufgabe der Vermittlung von Bildung/Ausbildung und Arbeit gemeinsam mit anderen Engagierten zu lösen, um dauerhafte Integration möglich zu machen.
Deshalb bitten wir Sie, sich für unsere Kinderarbeit besonders zu engagieren.
Natürlich steht der Förderverein wie auch der Vorstand des Rom e.V. für Rückfragen gerne zur Verfügung. Zuwendungsbestätigungen (Spendenbescheinigung) können selbstverständlich ausgestellt werden. Eine öffentliche Würdigung kann ebenfalls garantiert werden.
Die Sache eilt leider; denn am 24.08. beginnt das neue Schuljahr!
Für den Förderverein „Amaro Kher“
Hedwig Neven-DuMont
Das Berliner Arnold-Fortuin-Haus für Romafamilien als Beispiel modellhafter Wohnbauprojekte
„Ist das so, da wo Roma leben ist Schmutz, Müll und Lärm? Dieses Klischee schien auch auf die Bewohner der Häuser Harzer Straße in Berlin 2011 zuzutreffen. Die Medien berichteten dann auch politisch ganz korrekt von den Müllhäusern und dem „Romadorf“ in Neukölln. Benjamin Marx sah das anders und kaufte für die Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft die Wohnanlage, in der die Menschen in einer prekären Situation lebten. Es begannen auch sofort die Sanierungsmaßnahmen der Wohnungen und Häuser. Die Bewohner wurden in diese Arbeiten mit eingebunden, es entstand Vertrauen und eine Begegnung auf Augenhöhe.“ http://www.arnold-fortuin.de/
2013 erhielt das Projekt den renommierten Julius Berger Architekturpreis.
Ist dieses Modellprojekt in Berlin auch auf Köln übertragbar?
Könnten hiesige Wohnbaugesellschaften oder Investoren ähnlich reagieren und die Kommune in der Frage der Unterbringung von Flüchtlingen und anderen Menschen in prekärer Wohnsituation unterstützen?
Einführung: Iris Pinkepank, Rom e. V.
Projektbericht: Benjamin Marx, Leiter der Bau¬projekte in Berlin
Podiumsdiskussion: Felix von Grünberg (MdL), Guido Stephan angefragt. (Antoniter- Siedlungs¬gesellschaft mbH), NN (Wohnungsbauamt der Stadt Köln), Kurt Holl (Rom e. V.),
Moderation: Dr. Martin Stankowski
Mo, 23. März, 19.30-21h, Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b
Koop. Melanchthon-Akademie, Kath. Bildungswerk Köln, Rom e. V., Migrationsausschuss des EKV Köln und Region, Eintritt frei


Wir trauern um Kurt Holl