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Hinweise auf Veranstaltungen

Wanted! Corona-Diaries!

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Der Coronavirus bestimmt derzeit unsere Lebenswelt. Wie Menschen einen Ausnahmezustand wahrnehmen,bleibt häufig in der persönlichen Lebenswelt verborgen. Was macht ihrund was denkt ihr,wenn die Welt plötzlich anders ist?

Hilf uns diese Lücke zu schließen. Deine Geschichte ist wichtig! DeineGedankenund deine Erlebnisse sind das, was zählt und das,was Geschichte lebendig macht und hält. Wie erlebst du diese Tage?

Zeichne auf, was dich beschäftigt (z.B. als Video, als Audio oder vielleicht auch ganz anders), führe Tagebuch und wenn du möchtest, nimm Kontakt zu uns auf–damit wir, falls du dein Tagebuch –oder eine Kopie davon -an uns abgeben möchtest, daraufaufpassen, es für die Nachwelt bewahren und dokumentierenkönnen, was bei dir los ist!

Insbesondere sind wir an Perspektiven aus der Minderheit der Rom_nja und Sinti_ze interessiert, denn unser Archiv und Dokumentationszentrum sammelt seit mehr als 20 Jahren Geschichte und Geschichten der Bürger_innenrechtsbewegung der Rom_nja und Sinti_ze in Köln, Deutschland und Europa. Seit wenigen Monaten sammeln wir auch die aktuelle Zeitgeschichte –also deine Geschichte. Wenn du Fragen haben solltest, wende dich gern an das Team: dokuzentrum@romev.de

Download: Aufruf auf Deutsch, Romanes und Serbokroatisch

Multimediale Lesung mit den Söhnen von Kurt Holl: Hannes Loh und Benjamin Küsters

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Ein unbequemer Kölner bis zum Schluss
KURT HOLL
Autobiografisches Portrait eines 68ers

 

Multimediale Lesung
mit den Söhnen von Kurt Holl: Hannes Loh und Benjamin Küsters

in der KÖB- St. Anna im Pfarrsaal
Christine-Teusch-Platz 1
50823 Köln

am Samstag, 07.März 2020
Beginn 19:00Uhr

Eintritt frei

Flyer herunterladen

VERANSTALTUNG: Dokumentarfilm „Ceija Stojka. Porträt einer Romni“

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Anlässlich des Internationalen Frauentages zeigen wir am 9.März um 19.30 Uhr im roten Salon des Rom e.V. den Dokumentarfilm „Ceija Stojka. Porträt einer Romni“ von Karin Berger. Vor dem Filmbeginn wird es eine kurze Einführung zur Person Ceija Stojka geben.

„Ich habe zum Stift gegriffen, weil ich mich öffnen musste, schreien.“
Ceija Stojka

Ceija Stojka ist eine bedeutende Künstlerin, Schriftstellerin und Aktivistin. Sie ist österreichische Romni, die den Porrajmos, den NS-Völkermord an Rom_nja und Sinti_ze, überlebte. In den 80er Jahren beginnt sie als eine der ersten aus der Community über das Erlebte im NS zu sprechen. Ihre Erinnerungen hält sie in Autobiografien sowie in ihrer Kunst  fest. 2013 verstarb sie in Wien.

Der Film dokumentiert das Leben Ceija Stojkas, ihr eindrucksvolles künstlerisches Schaffen und ihren wichtigen Aktivismus. Zudem thematisiert der Dokumentarfilm die nationalsozialistischen Verbrechen an Rom_nja und Sinti_ze sowie die anhaltende Diskriminierung nach 1945 in Österreich, welcher die Minderheit weiterhin ausgesetzt war.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Der Eintritt ist frei.

TKO – Theater: Voices oft he Victims

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TKO – Theater: Voices oft he Victims

Voices of the Victims ist eine Inszenierung von Briefen, Petitionen und Zeugenaussagen von Rom_nja und Sinti_ze, die während der Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbar danach entstanden sind. Diese seltenen und oft sehr persönlichen Überlieferungen haben eine besondere Anschaulichkeit: Sie zeugen von dem erfahrenen Leid, der Verfolgung und dem Völkermord auf eine anrührende Art und Weise.

Das Theater TKO greift für das Stück auf eine Sammlung von Dokumenten aus zwanzig europäischen Ländern zurück, welche die Historikerin Dr. Karola Fings im Rahmen von »RomArchive« kuratierte und mit der zum ersten Mal die Geschichte des Völkermordes ausschließlich aus der Perspektive der Betroffenen erzählt wird.

Die Vorstellung des Theaters TKO bewegt sich mit dem Publikum in Räumen des EL-DE-Hauses, insbesondere in der Gedenkstätte. Die Hoffnungen und Sehnsüchte der Opfer, ihre Individualität und ihre Selbstbehauptung im Angesicht der Vernichtung kommen ebenso zum Ausdruck wie die europäische Dimension der Verfolgung. Bewusst nutzt die Inszenierung die Mehrsprachigkeit von »Voices of the Victims«, wo die Quellen in der Originalsprache, aber auch auf Deutsch, Romanes und Kroatisch zugänglich gemacht sind.

Regie, Dramaturgie: Nada Kokotovic, Raum-Installation: Asja Uritskaya, Kostüme:Joanna Rybatcka, Schauspiel: Katharina Waldau, Zeljka Basic, Klaus Nicola Holderbaum, Nedjo Osman, Tanz: Tuong Phuong

Mit: Nada Kokotovic

Kuratiert von: Dr. Karola Fings

Quelle: https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/default.aspx?s=915

Termine:
Premiere

Mittwoch, 20.11.2019, 19 Uhr, NS-Dokumentationszentrum / EL-DE Haus, Appellhofpl. 23-25, 50667 Köln
Donnerstag, 21.11.2019, 19 Uhr, NS-Dokumentationszentrum / EL-DE Haus, Appellhofpl. 23-25, 50667 Köln

Kartenvorbestellung unter: 0221 / 240 61 72 oder info@tko-theater.de

Weitere Termine:

Dienstag, 26.11.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln
Mittwoch, 27.11.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln
Dienstag, 03.12.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln
Mittwoch, 04.12.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln
Freitag, 24.01.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln

Samstag, 25.01.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln

Jimmy Mustafa Band ON TOUR

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KONZERTE IN DEUTSCHLAND IM JUNI 2019
11.06., 20 Uhr – Münster, BLACK BOX im cuba
15.06., 15 Uhr – Ober-Ramstadt, Leuschner leuchtet!!!
21.06., 20 Uhr – Darmstadt, AGORA
22.06., 19 Uhr – Mainz-Bretzenheim, ZMO
23.06., 15 Uhr – Mainz-Gonsenheim, Musik im Garten
außerdem live auf der Straße in Hannover, Wiesbaden, Frankfurt, Ratingen, Düsseldorf, Köln…

Hier können Sie den Übersichtsflyer herunterladen

Podiumsdiskussion „Genozid und Gedenken – Die Kraft des kollektiven Gedächtnisses“

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Zeit: Samstag, 11. Mai 2019, 17.30 – 19.30 Uhr

Ort: Bezirksrathaus Porz; Friedrich-Ebert-Ufer 64-70; 51143 Köln

 

Podiumsgäste:

Kazim Gündogan, Filmproduzent und Autor

Serdar Dogan, Dramaturg, Überlebender des Sivas-Massakers

Ruzdija Sejdovic, Schriftsteller, Vorstandsmitglied Rom e.V.

Albrecht Kieser, Journalist, Vertreter der Initiative Völkermord Erinnern

 

 

Die Massaker und Deportationen der Jahre 1937/38 in Dersim gingen in das historische Bewusstsein vieler Menschen als „Tertele“ (Vernichtung) ein. Der 4. Mai ist der Jahrestag des „Tertele“.

Anlässlich dieses Tages organisiert das Alevitische Kulturzentrum Porz e.V. eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Genozid und Gedenken – Die Kraft des kollektiven Gedächtnisses“.

Bei der Diskussion wird es um Stigmatisierung, Verfolgung und Vernichtung von Minderheiten gehen, und zwar am Beispiel der alevitisch-kurdischen Bevölkerung von Dersim und an dem Volk der Roma.

Eine zentrale Frage der Diskussion wird sein, wie ein Gedenken vor allem in Deutschland gestaltet werden kann, denn viele Angehörige der Opfer leben als Migranten und Flüchtlinge in Deutschland.

Letztlich wird es um die Herausforderungen an eine solidarische, wachsame und kritische Zivilgesellschaft in einer Demokratie gehen, die in Kenntnis der historischen Ereignisse und der Strukturen und Mechanismen frühzeitig solche Tendenzen in unserer heutigen Zeit erkennt und ihnen entgegenwirkt.

 

Nach der Podiumsdiskussion wird das Theaterstück „Dersim“ aufgeführt.

 

Die Diskussion wird simultan Türkisch-Deutsch übersetzt.