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Hinweise auf Veranstaltungen

Auftaktveranstaltung zum Freizeit- und Kulturprojekt „Unaufhaltbar“

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UNAUFHALTBAR ist ein Freizeit- und Kulturprojekt für junge Erwachsene zwischen 17 bis 27 Jahren mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte, unterstützt von Aktion Mensch.

 „Unaufhaltbar“ ist ein offenes Angebot und richtet sich insbesondere an junge Erwachsene, die häufig in keinem System mehr eingebunden sind. Es fehlen Kontaktmöglichkeiten zu einheimischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zudem leben Viele in beengten Wohnverhältnissen und unter prekären Lebensumständen. Traumatische Erfahrungen während der Flucht, Alltagsdiskriminierung, fehlende Berufsausbildung sowie fehlende Schulabschlüsse führen zu Abschottung, Frustration und mangelnden Zukunftsperspektiven. .

Dies möchten wir mit „Unaufhaltbar“ ändern.

Es ermöglicht kulturelle Öffnung, gegenseitiges Verständnis und Unterstützung, Vertrauen und Stabilität durch einen gemeinsamen Lernprozess mit regelmäßigen und strukturierten Angeboten. Dabei stehen vor allem erlebnis- und theaterpädagogische Wirkungsimpulse im Vordergrund, die individuelles und teamorientiertes Lernen mit Begeisterung und der  Einbeziehung verschiedener Sinne ermöglichen. So sollen die Projektteilnehmer:innen durch Identitätsentwicklung Potenziale entfalten, individuelle Zukunftsperspektiven gestalten lernen und ihre gesellschaftliche Teilhabe erweitern.

Die Projektziele umfassen vier Schwerpunkte: Beziehung-Bindung-Verbindlichkeit, Stärkung des eigenen Wertgefühls und des Selbstbewusstseins, Kreativität und Potenzialentfaltung sowie Entwicklung einer eigenen Identität mit multikulturellem Hintergrund.

Methodisch stehen insbesondere folgende Angebote im Fokus:

  • erlebnispädagogische Exkursionen wie z.B. Hochseilgarten
  • Theater-Rap Workshop unter Leitung eines Schauspielers mit öffentlichen Aufführungen
  • Alltagspraktische Exkursionen wie z.B. Stadtteilerkundung, Einkauf mit geringem Budget
  • Workshops zu Kultur/Geschichte und Rassismus
  • Clubabende
  • Individuelles Coaching

Bei unserer Auftaktveranstaltung am 16. Juli werden wir unsere Angebote vorstellen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer, den Sie bequem hier herunterladen können.

Vortrag im Rahmen des Festival contre le racisme am 28.05.2021 um 18:00 Uhr

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Geschichte(n) und Lebensrealitäten von Rom:nja und Sinti:ze

Wer sind Rom:nja und Sinti:ze …

…und was sind ihre Geschichten?
Referent:innen: Serçe Berna Öznarçiçeği und Lisa Willnecker (RomBuK – Bildung und Kultur im Rom e.V.)
Teilnahme: via Zoom – Link wird nach der Anmeldung zugesendet

Internationaler Tag der Roma

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wir, das RomBuK – Team des Rom e.V., veranstalten anlässlich des 50. Jubiläums des Internationalen Tags der Rom:nja, eine Lesung mit der Autorin Katharina Graf-Janoska. Die österreichische Autorin wird aus ihrem Debütroman „KriegsROMAn. Die Geschichte einer Familie“ lesen. Darin wirft sie einen Blick in die Vergangenheit und erzählt die Geschichten zweier Familien, die zu einer wurden: Es ist die Geschichte einer Rom:nja und einer Nicht-Rom:nja-Familie. Es ist die Familiengeschichte der Autorin, die sie zu dem Menschen gemacht hat, der sie heute ist.

Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch mit der Autorin statt und es gibt für das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Wir möchten euch ganz herzlich einladen, an unserer Lesung teilzunehmen. Pandemiebedingt wird die Veranstaltung online über Zoom stattfinden. Wir freuen uns darauf, euch online zu sehen!

Mehr Informationen: Veranstaltungsflyer herunterladen

Jovan Nikolić. Gast von nirgendwoher. 40 Jahre Literatur.

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Am 23. Oktober ab 18 Uhr laden wir Sie und Euch zum literarischen Gespräch mit dem Schriftsteller Jovan Nikolić ein. Gemeinsam blicken wir auf das bewegte Leben des Schriftstellers sowie auf seine vergangenen 40 Jahre als Künstler zurück. Ausgewählte Prosa und Poesie wird auf Romanes, Serbisch und Deutsch gelesen.

Bis heute ist Jovan Nikolić einer der wichtigsten Vertreter zeitgenössischer „Rom_nja-Literatur“, auch wenn diese Beschreibung nicht das Kaleidoskop seiner tiefgründigen literarischen Auseinandersetzungen abzubilden vermag.  Er wird 1955 in Belgrad geboren, wächst in Čačak auf und macht eine Ausbildung zum Maschinenbauingenieur. 1981 erscheint sein erster Gedichtband „Gost niotkuda“  (Gast nirgendwoher). Bis 1998 folgen fünf weitere Gedichtsammlungen, mit denen er als herausragender Exponent der Rom_nja-Literatur auch international  Bekanntheit erlangt. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller arbeitet Nikolić auch als Journalist. Er engagiert sich politisch gegen den nationalen Chauvinismus, verfasst Satiretexte und Theaterstücke.

Im Zuge der Jugoslawien-Kriege emigriert er 1999 nach Deutschland. Sein Werk „Weißer Raabe, schwarzes Lamm“ wird im Jahr 2011 zum „Buch für die Stadt Köln“ gekürt. Heute lebt und wirkt er in der Stadt Köln und ist eng mit dem Rom e.V. verbunden. Demnächst wird ein neues Buch von ihm erscheinen.

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme!

Bitte beachten Sie/ beachtet:

Die Teilnehmer_innenzahl ist aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen begrenzt. Bitte melden Sie sich/meldet  Euch bis zum 22.10.2020 unter folgender Mailadresse an: rombuk@romev.de

Veranstaltungsflyer

Pressemitteilung

Workshop „Antiziganismus – Geschichte(n) und Lebensrealitäten!“

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Seit Jahrhunderten sind rassistische Stereotype gegenüber der heterogenen Minderheit auf institutioneller,
struktureller und gesellschaftlicher Ebene tief verwurzelt und werden wenig bis gar nicht von der Gesellschaft geächtet.

In dieser interaktiven Fortbildung wird Wissen zu den Geschichten und unterschiedlichen Lebensrealitäten
von Angehörigen der Minderheit vermittelt.

Referenten:
Lisa Willnecker, Serçe Berna Öznarçiçeği
RomBuK-Bildung und Kultur im Rom e. V.

ISS-Bildungsakademie
Berliner Straße 98-100, 51063 Köln-Mülheim

14.10.2020, 9:30 bis 17:00 Uhr
Anmeldung: info@iss-netzwerk.de

Workshopflyer herunterladen

Erstes Leipziger Kulturfestival der Sinti und Roma

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6. bis 13. September

Erstes Leipziger Kulturfestival der Sinti und Roma

Die Gipsy Kings

Im Rahmen des Festivals rappen die jungen Sinti und Roma „Gipsy Kings“ im OFT Völkerfreundschaft – Eintritt kostenfrei. Bildrechte: Gipsy Kings

 

Die Kultur der Sinti und Roma steht erstmals im Mittelpunkt eines Festivals in Leipzig. Geplant sind vom 6. bis 13. September unter anderem Ausstellungen, Diskussionen, Lesungen und Konzerte. Unter dem Titel „Latcho Dives“ („Ein schöner Tag“) werde die Vielfalt und Poesie der Kultur und Lebenswelt der Sinti und Roma erlebbar, teilte der Leipziger Verein Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus als Mitveranstalter am Donnerstag mit. Diese Kultur spiegele etwa mit ihrer authentischen Musik- und Tanzkunst „wahren europäischen Geist wider“, hieß es.

Im Verein Romano sind 150 Roma und Sinti engagiert

Ins Leben gerufen wurde das Festival vom Verein Romano Sumnal – der einzigen in Sachsen existierenden Selbstorganisation der Sinti und Roma – und dem Zentrum für jüdische Kultur Ariowitsch-Haus. Im Leipziger Verein Romano Sumnal sind nach eigenen Angaben etwa 150 Roma und Sinti engagiert. „Das Festival ist ein guter Schritt, um ein breiteres Bewusstsein für die Anliegen der Sinti und Roma zu schaffen“, erklärte Sachsens Europaministerin, Katja Meier (Grüne). Es sei „ein Statement gegen Vorurteile, Rassismus, Hass und Rechtspopulismus in unserer Gesellschaft“.

Viele Musiker von Sinti-und-Roma-Kultur beeinflusst

„Kaum jemand weiß, dass etwa Vertreter der europäischen Klassik wie Haydn, Mozart und Beethoven von der Musik der ungarischen Roma beeinflusst waren“, sagte Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats der Sinti und Roma in Deutschland. „In Zeiten, in denen in unserem Land Nationalismus, Antiziganismus und Antisemitismus zunehmen und Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Hautfarbe oder Religion verfolgt und ermordet werden, sind kulturelle Projekte wie das Festival der Roma- und Sinti-Kultur wichtiger denn je und Ausdruck unserer lebendigen und bunten Zivilgesellschaft.“

Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats der Sinti und Roma

Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats der Sinti und Roma begrüßt es, dass sich der Leipziger Verein Romano Sumnal mit dem Ariowitsch-Haus e. V. „ein Zeichen für Toleranz und Dialog“ setzt. Bildrechte: dpa

 

Festival beginnt am 6. September mit Ausstellung

Das Programm beginnt am 6. September mit der Vernissage der Ausstellung „Forgotten Lines“. Gezeigt werden Arbeiten des Berliner Roma-Künstlers Emanuel Barica. Während des Festivals ist zudem im Leipziger Rathaus eine Ausstellung zur Ausgrenzung und Deportation der Sinti und Roma während des Nationalsozialismus zu sehen.

Debatte um Zigeunersauce

Erst vor zwei Wochen hatte der Lebensmittelhersteller Knorr angekündigt, seine „Zigeunersauce“ in „Paprikasauce Ungarische Art“ umzubenennen. Damit reagiere man auf die aktuelle Rassismusdebatte. Kurze Zeit danach teilte auch der sächsische Lebensmittelhersteller Bautz‘ner Senf & Feinkost mit, dass dessen entsprechenden Würzsauce umbenannt werden soll. „Die Namensänderung ist auch bei uns schon länger in Planung und der Zeitpunkt nur noch von produktionstechnischen Umständen abhängig“, sagte eine Sprecherin. Infolgedessen entbrannte eine weitere Debatte um politische Korrektheit sowie Rassismus.

Quelle: MDR/epd/kt

https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/erstes-leipziger-kulturfestival-fuer-sinti-und-roma-100.html

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