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8. April – Internationaler Roma Tag

By Aktuelle Veranstaltungshinweise, Aktuelles, Allgemein, Hinweise auf Veranstaltungen, Veranstaltungen

Foto-Aufruf zum Welt-Roma-Tag

Dir ist der 8. April, der Welt-Roma-Tag, wichtig? Dann hilf uns dabei, dass er im Trubel von Corona nicht untergeht! Gemeinsam wollen wir auf die herausragende Bedeutung des Welt-Roma-Tages aufmerksam machen!

Wie?
Mach ein Foto von dir mit einem Plakat in der Hand, auf welchem du eine gesellschafts-/politische Forderung im Kampf gegen den Antiziganismus formulierst und die Hashtags #rombuk_2019 und #romaday hinzufügst.

Poste dann am 8. April dein Foto auf unserer Facebook-Seite (RomBuk2019) und/oder poste und teile es in deinem Beitrag und/oder Story bei Instagram unter den Hashtags #rombuk_2019 und #romaday und wenn du magst, gib den Hinweis, dass dein Beitrag/Story gerne geteilt werden darf.

Wenn du keinen Social-Media-Account hast, aber unsere Aktion dennoch unterstützen möchtest, kannst du uns gerne dein Foto per E-Mail an rombuk@romev.de schicken.
Gemeinsam können wir so dafür sorgen, dass der Internationale Roma Tag die öffentliche Aufmerksamkeit erlangt, die er verdient.
Macht mit!

Wir freuen uns auf eure Foto-Beiträge!

Fragen und ggf. Fotos könnt ihr an folgende Mailadresse schicken: rombuk@romev.de

Euer RomBuK-Team

Download: Aufruf auf Deutsch, Romanes und Serbokroatisch

Wanted! Corona-Diaries!

By Aktuelle Veranstaltungshinweise, Aktuelles, Hinweise auf Veranstaltungen, Veranstaltungen

Der Coronavirus bestimmt derzeit unsere Lebenswelt. Wie Menschen einen Ausnahmezustand wahrnehmen,bleibt häufig in der persönlichen Lebenswelt verborgen. Was macht ihrund was denkt ihr,wenn die Welt plötzlich anders ist?

Hilf uns diese Lücke zu schließen. Deine Geschichte ist wichtig! DeineGedankenund deine Erlebnisse sind das, was zählt und das,was Geschichte lebendig macht und hält. Wie erlebst du diese Tage?

Zeichne auf, was dich beschäftigt (z.B. als Video, als Audio oder vielleicht auch ganz anders), führe Tagebuch und wenn du möchtest, nimm Kontakt zu uns auf–damit wir, falls du dein Tagebuch –oder eine Kopie davon -an uns abgeben möchtest, daraufaufpassen, es für die Nachwelt bewahren und dokumentierenkönnen, was bei dir los ist!

Insbesondere sind wir an Perspektiven aus der Minderheit der Rom_nja und Sinti_ze interessiert, denn unser Archiv und Dokumentationszentrum sammelt seit mehr als 20 Jahren Geschichte und Geschichten der Bürger_innenrechtsbewegung der Rom_nja und Sinti_ze in Köln, Deutschland und Europa. Seit wenigen Monaten sammeln wir auch die aktuelle Zeitgeschichte –also deine Geschichte. Wenn du Fragen haben solltest, wende dich gern an das Team: dokuzentrum@romev.de

Download: Aufruf auf Deutsch, Romanes und Serbokroatisch

Offener Brief an die Zivilgesellschaft

By Aktuelles, Presse

in Zeiten der Krise ist es essenziell, zusammenzuhalten und die Menschenrechte und unsere demokratischen Grundwerte aktiv zu verteidigen.

Eine Demokratie ist nur so stark wie die Menschen tagtäglich ihre Einhaltung und Umsetzung einfordern. Deshalb ist ein demokratisches Miteinander immer, aber besonders in Zeiten der Krise, auf solidarisches Handeln angewiesen.

  • Das heißt Rücksicht zu nehmen, auf die Menschen, die zur Risikogruppe gehören. Jede_r Einzelne wird in seiner_ihrer Familie / in seinem_ihrem Umfeld einen Menschen kennen, der zu dieser Risikogruppe gehört.
  • Es heißt auch Rücksicht zu nehmen auf die Menschen, die sich tagtäglich dafür einsetzen, dass betroffene Personen bestmöglich versorgt werden können.
  • Es heißt auch den Hut vor den Menschen zu ziehen, die in Berufen tätig sind, die bisher wenig gesellschaftlich anerkannt sind, sich aber als unabdingbar offenbart haben.
  • Es heißt auch, sich für die Einhaltung der Rechte von Menschen stark zu machen, die es ohnehin schwer haben und von der Ausbreitung des Coronavirus besonders stark betroffen sein werden.

Auch in den überfüllten Lagern und Notunterkünften für geflüchtete Menschen, z.B. auf den griechischen Inseln, drohen die Menschen der Verbreitung des Virus ausgeliefert zu sein. (Präventions-) Vorkehrungen gegen die rasante Ausbreitung des Virus, wie Hände waschen, Social Distancing und Quarantäne sind weitestgehend nicht bis schwer möglich. Deshalb müssen die Lager und Unterkünfte, in denen die Menschen auf engstem Raum und unter katastrophalen Bedingungen leben, evakuiert werden! Die EU und die Bundesregierung müssen das energisch einfordern.

Gemäß den Forschungsergebnissen des European Roma Rights Centers (ERRC) hat die Mehrheit der Rom_nja in Europa keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, mehr als die Hälfte ist auf Wasserquellen angewiesen, die mehr als 150 m entfernt sind, was sie besonders anfällig für die Infektion mit dem Virus macht. Auch allen anderen Menschen, die von Wasser sowie medizinischer Versorgung und Information abgeschnitten sind, müssen Zugänge sichergestellt werden. Sauberes Wasser ist notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Hier ist ein sofortiges Handeln der EU notwendig.

Angesichts der absoluten Reduzierung der Mobilität von Menschen auf europäischer und internationaler Ebene muss die Bundesregierung bis auf weiteres einen sofortigen Abschiebestopp erlassen!

Und schließlich muss die Stadt Köln dafür sorgen, dass die derzeit in Köln untergebrachten Geflüchteten ausreichend Informationen über das nun notwendige Alltagsverhalten angesichts des Coronavirus in ihrer Herkunftssprache erhalten. Aufgrund des hohen Anteils von Rom_nja unter den Geflüchteten muss auch in Romanes und Serbokroatisch informiert werden.

Jetzt können wir alle zeigen, dass die Menschenrechte für alle zählen!

Solidarisches und europäisches statt egoistisches oder sogar nationalistisches Handeln ist das, was wir zur Bewältigung der Krise brauchen.

Es liegt in unserer Hand, was für eine Gesellschaft wir sind!

Vorstand des Rom e.V., Köln, 20.03.2020

Offener Brief an die Zivilgesellschaft_Rom e.V.

Multimediale Lesung mit den Söhnen von Kurt Holl: Hannes Loh und Benjamin Küsters

By Aktuelle Veranstaltungshinweise, Aktuelles, Allgemein, Hinweise auf Veranstaltungen, Veranstaltungen

Ein unbequemer Kölner bis zum Schluss
KURT HOLL
Autobiografisches Portrait eines 68ers

 

Multimediale Lesung
mit den Söhnen von Kurt Holl: Hannes Loh und Benjamin Küsters

in der KÖB- St. Anna im Pfarrsaal
Christine-Teusch-Platz 1
50823 Köln

am Samstag, 07.März 2020
Beginn 19:00Uhr

Eintritt frei

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VERANSTALTUNG: Dokumentarfilm „Ceija Stojka. Porträt einer Romni“

By Aktuelle Veranstaltungshinweise, Aktuelles, Hinweise auf Veranstaltungen, Veranstaltungen

Anlässlich des Internationalen Frauentages zeigen wir am 9.März um 19.30 Uhr im roten Salon des Rom e.V. den Dokumentarfilm „Ceija Stojka. Porträt einer Romni“ von Karin Berger. Vor dem Filmbeginn wird es eine kurze Einführung zur Person Ceija Stojka geben.

„Ich habe zum Stift gegriffen, weil ich mich öffnen musste, schreien.“
Ceija Stojka

Ceija Stojka ist eine bedeutende Künstlerin, Schriftstellerin und Aktivistin. Sie ist österreichische Romni, die den Porrajmos, den NS-Völkermord an Rom_nja und Sinti_ze, überlebte. In den 80er Jahren beginnt sie als eine der ersten aus der Community über das Erlebte im NS zu sprechen. Ihre Erinnerungen hält sie in Autobiografien sowie in ihrer Kunst  fest. 2013 verstarb sie in Wien.

Der Film dokumentiert das Leben Ceija Stojkas, ihr eindrucksvolles künstlerisches Schaffen und ihren wichtigen Aktivismus. Zudem thematisiert der Dokumentarfilm die nationalsozialistischen Verbrechen an Rom_nja und Sinti_ze sowie die anhaltende Diskriminierung nach 1945 in Österreich, welcher die Minderheit weiterhin ausgesetzt war.

Wir freuen uns auf Euer Kommen.

Der Eintritt ist frei.