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Hinweise auf Veranstaltungen

TKO – Theater: Voices oft he Victims

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TKO – Theater: Voices oft he Victims

Voices of the Victims ist eine Inszenierung von Briefen, Petitionen und Zeugenaussagen von Rom_nja und Sinti_ze, die während der Zeit des Nationalsozialismus und unmittelbar danach entstanden sind. Diese seltenen und oft sehr persönlichen Überlieferungen haben eine besondere Anschaulichkeit: Sie zeugen von dem erfahrenen Leid, der Verfolgung und dem Völkermord auf eine anrührende Art und Weise.

Das Theater TKO greift für das Stück auf eine Sammlung von Dokumenten aus zwanzig europäischen Ländern zurück, welche die Historikerin Dr. Karola Fings im Rahmen von »RomArchive« kuratierte und mit der zum ersten Mal die Geschichte des Völkermordes ausschließlich aus der Perspektive der Betroffenen erzählt wird.

Die Vorstellung des Theaters TKO bewegt sich mit dem Publikum in Räumen des EL-DE-Hauses, insbesondere in der Gedenkstätte. Die Hoffnungen und Sehnsüchte der Opfer, ihre Individualität und ihre Selbstbehauptung im Angesicht der Vernichtung kommen ebenso zum Ausdruck wie die europäische Dimension der Verfolgung. Bewusst nutzt die Inszenierung die Mehrsprachigkeit von »Voices of the Victims«, wo die Quellen in der Originalsprache, aber auch auf Deutsch, Romanes und Kroatisch zugänglich gemacht sind.

Regie, Dramaturgie: Nada Kokotovic, Raum-Installation: Asja Uritskaya, Kostüme:Joanna Rybatcka, Schauspiel: Katharina Waldau, Zeljka Basic, Klaus Nicola Holderbaum, Nedjo Osman, Tanz: Tuong Phuong

Mit: Nada Kokotovic

Kuratiert von: Dr. Karola Fings

Quelle: https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/default.aspx?s=915

Termine:
Premiere

Mittwoch, 20.11.2019, 19 Uhr, NS-Dokumentationszentrum / EL-DE Haus, Appellhofpl. 23-25, 50667 Köln
Donnerstag, 21.11.2019, 19 Uhr, NS-Dokumentationszentrum / EL-DE Haus, Appellhofpl. 23-25, 50667 Köln

Kartenvorbestellung unter: 0221 / 240 61 72 oder info@tko-theater.de

Weitere Termine:

Dienstag, 26.11.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln
Mittwoch, 27.11.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln
Dienstag, 03.12.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln
Mittwoch, 04.12.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln
Freitag, 24.01.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln

Samstag, 25.01.2019, 20 Uhr, Kunsthaus Rhenania, Bayenstr. 28, 50678 Köln

Jimmy Mustafa Band ON TOUR

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KONZERTE IN DEUTSCHLAND IM JUNI 2019
11.06., 20 Uhr – Münster, BLACK BOX im cuba
15.06., 15 Uhr – Ober-Ramstadt, Leuschner leuchtet!!!
21.06., 20 Uhr – Darmstadt, AGORA
22.06., 19 Uhr – Mainz-Bretzenheim, ZMO
23.06., 15 Uhr – Mainz-Gonsenheim, Musik im Garten
außerdem live auf der Straße in Hannover, Wiesbaden, Frankfurt, Ratingen, Düsseldorf, Köln…

Hier können Sie den Übersichtsflyer herunterladen

Podiumsdiskussion „Genozid und Gedenken – Die Kraft des kollektiven Gedächtnisses“

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Zeit: Samstag, 11. Mai 2019, 17.30 – 19.30 Uhr

Ort: Bezirksrathaus Porz; Friedrich-Ebert-Ufer 64-70; 51143 Köln

 

Podiumsgäste:

Kazim Gündogan, Filmproduzent und Autor

Serdar Dogan, Dramaturg, Überlebender des Sivas-Massakers

Ruzdija Sejdovic, Schriftsteller, Vorstandsmitglied Rom e.V.

Albrecht Kieser, Journalist, Vertreter der Initiative Völkermord Erinnern

 

 

Die Massaker und Deportationen der Jahre 1937/38 in Dersim gingen in das historische Bewusstsein vieler Menschen als „Tertele“ (Vernichtung) ein. Der 4. Mai ist der Jahrestag des „Tertele“.

Anlässlich dieses Tages organisiert das Alevitische Kulturzentrum Porz e.V. eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Genozid und Gedenken – Die Kraft des kollektiven Gedächtnisses“.

Bei der Diskussion wird es um Stigmatisierung, Verfolgung und Vernichtung von Minderheiten gehen, und zwar am Beispiel der alevitisch-kurdischen Bevölkerung von Dersim und an dem Volk der Roma.

Eine zentrale Frage der Diskussion wird sein, wie ein Gedenken vor allem in Deutschland gestaltet werden kann, denn viele Angehörige der Opfer leben als Migranten und Flüchtlinge in Deutschland.

Letztlich wird es um die Herausforderungen an eine solidarische, wachsame und kritische Zivilgesellschaft in einer Demokratie gehen, die in Kenntnis der historischen Ereignisse und der Strukturen und Mechanismen frühzeitig solche Tendenzen in unserer heutigen Zeit erkennt und ihnen entgegenwirkt.

 

Nach der Podiumsdiskussion wird das Theaterstück „Dersim“ aufgeführt.

 

Die Diskussion wird simultan Türkisch-Deutsch übersetzt.

Internationaler Roma-Tag 2019

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Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde und Unterstützer!

Wie oftmals in der Vergangenheit wird der Rom e.V. den Internationalen Roma-Tag auch 2019 feiern.

Dieses Jahr steht die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Günter Wallraff. Unser Ehrengast ist der Schriftsteller und Philosoph Prof. Dr. Rajko Djurić, aktiver Generalsekretär des Roma PEN Clubs und langjähriger Präsident der Internationalen Roma Union.

Wir laden Sie / Euch alle herzlich ein und bitten, die Info an Freunde und Bekannte weiterzuleiten.

Te avel baxtalo e Romengo dive! Aven te godetisaras khetanes amaro dive!

Programm zum Internationalen Roma-Tag am 6. und 7. April 2019

Rom e.V. Köln, Venloer Wall 17,  50672 Köln

Samstag 6. April 2019, 17:00 – 19:00 Uhr

Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Djurić, begleitet von der Moderatorin Ciler Firtina und der Übersetzerin Ismeta Stojković. Thematisiert werden viele Aspekte, wie zum Beispiel die Entstehung der IRU (Internationale Roma Union) und die dabei auftretenden politischen Hindernisse. Ebenso wird beleuchtet, wie es der größten europäischen Minderheit, den Roma, in London (1971) gelang, ihre politische Chance zu ergreifen und ihre ethnischen und politischen Ziele zu konzipieren, und auch eine Flagge und Hymne auszuwählen. Nicht zuletzt richtet sich der Fokus der Diskussion auf die Etablierung einer politischen Repräsentation der Roma. – Prof. Dr. Rajko Djurić ist Zeitzeuge dieser impulsiven und revolutionären Zeit und kann uns aus erster Hand über die Begebenheiten berichten. Diese Zeit war sehr prägend und wichtig für die Roma. Nach dem Podiumsgespräch wird eine Fragerunde stattfinden, die Zeit bieten wird für offene Fragen und möglichen Diskussionsstoff, besonders zu der Thematik: „Wie sollen sich die Roma selbst organisieren bezüglich des Kampfes für ihre Menschenrechte“. Dabei sollten die jüngeren Generationen eine große Rolle spielen.

Nach dem Programm findet ein kleines Buffet statt unter der musikalischen Begleitung der Balkan-Mix Band.

Sonntag 7. April,  16:00Uhr

Lesung mit Prof. Dr. Rajko Djurić im RomBuK (Roma Bildung und Kultur) Archiv und Dokumentationszentrum in Rom e.V. Im Anschluss Möglichkeit für ein literarisches Nachgespräch.

Mit freundlicher Unterstützung vom EL-DE Haus und der Heinrich-Böll Stiftung.

Hier können Sie den Flyer als PDF herunterladen …

Sinti und Roma. Wer sind sie und was wissen wir über sie?

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Sinti und Roma.
Wer sind sie und was wissen wir über sie?

Workshop für Jugendliche und Schulklassen

Über die größte nationale Minderheit Europas ist wenig bekannt. In Medien und Öffentlichkeit kursieren häufig stereotype Bilder und Ansichten, die der Lebensrealität von Sinti und Roma nicht gerecht werden. Hinzu kommt eine zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber einer Ausgrenzung von Minderheiten.

Der Workshop möchte hier ansetzen. Neben der Darstellung der Vielfältigkeit von Sinti und Roma in Deutschland, wollen wir versuchen, allgemeine aber auch eigene Vorstellungen und Bilder zu reflektieren und zu hinterfragen. Ein weiteres Thema wird sein, wie Ausgrenzung und Rassismus sinnvoll begegnet werden
kann.

Patrick Fels, Ruzdija Sejdovic
Ort: NS-Dokumentationszentrum
Termin nach Vereinbarung
Anmeldung erforderlich 0221-931803-23
oder anmeldung@melanchthon-Akademie.de
Eintritt frei

Koop mit Informations- und Bildungszentrum gegen Rechtsextremismus (ibs), Rom e. V.

Hier können Sie Unterlagen als PDF herunterladen:

Seminar zu Antiziganismus

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Seminar zu Antiziganismus

Ein Seminar für Multiplikator*innen zur Selbstreflexion

Antiziganistische Äußerungen in Deutschland sind in diesen Zeiten populistischer Redekultur wieder einmal gesellschaftsfähig. Das liegt u. a. auch daran, dass wir viel zu wenig über Sinti und Roma wissen und die Medien gängige Vorurteile stetig wiedergeben. Der Workshop vermittelt Grundlagen zur Geschichte von Sinti und Roma, arbeitet Stereotypen auf und gibt Menschen, die beruflich mit Jugendlichen und Kindern zusammenarbeiten, ein verbales Instrumentarium an die Hand, wie antiziganistischen Äußerungen begegnet werden kann.

Ingeborg Steinmann-Berns
Ismeta Stojkovic

Di, 12.03.19 | 16:00-18:15
Ort: Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall 24b
Anmeldung erforderlich: 0221-931803-23
oder anmeldung@melanchthon-Akdemie.de
Eintritt frei

Koop: Ev. Schulreferat und Pfarramt für Berufskollegs, Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln (ibs), Melanchthon-Akademie, Rom e. V.