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Herzlich willkommen beim Rom e.V. Köln

verbrannt & verbannt – eine Veranstaltung zur Erinnerung an die Bücherverbrennung im Mai 1933

By Allgemein

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe
verbrannt & verbannt

zur Erinnerung an die schmachvolle Bücherverbrennung im Mai 1933 in Köln und überall in Deutschland lädt der Rom e. V. Köln zu einer Lesung mit Musik ins Bürgerzentrum Ehrenfeld ein:

 

Lafi tari jag – Wort aus Asche
 
10.05.2023 um 19 Uhr
BÜZE, Venloer Str. 419

Es lesen die in Köln lebenden Autoren

Jovan Nikolic aus Serbien
Nedjo Osman aus Nordmazedonien
Ruzdija Russo Sejdovic aus Montenegro

 

Nedjo Osman ist Schauspieler und Dichter und spricht in seinen Gedichten über die Seele seines Volkes, die von den bitteren Lehren der Geschichte gezeichnet ist. Dazu spricht er Monologe aus seinem Stück „Mit eigener Stimme“, welches im Theater TKO in Köln uraufgeführt wurde. Ruzdija Sejdovic liest seinen Text „Asche von Gedanken, die nicht einmal aufgeschrieben werden konnten“ und Jovan Nikolic fragt: „Brennen Manuskripte wirklich?“

Die Veranstaltung dauert ca. 75 Minuten.

Jovan Nikolić

Jovan Nikolić

Nedjo Osman

Nedjo Osman

Ruždija Sejdović

Ruždija Sejdović

Pressemitteilung: Roma-Flagge weht am Kölner Rathaus

By Aktuelles, Allgemein, Presse

Am 08.04.2022 hat Frau Oberbürgermeisterin Reker anlässlich des Welt-Roma-Tages  die Roma Flagge symbolträchtig am Rathaus gehisst. Ein Akt der Anerkennung der Roma als gleichberechtigte und aktive Bürger:innen  Kölns. Am 08.04.2023 wurde diese Tradition fortgesetzt. Die Roma-Flagge hing ganztägig neben der EU-Flagge, der Deutschland-Flagge und der Köln-Flagge. Ab 17 Uhr gab es eine politische Kultur-Veranstaltung in den Räumen des Rom e.V.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

DigiRom im Rom e.V.: Dieser Abschluss muss ein Anfang sein!

By Aktuelles, Medien, Presse

DigiRom im Rom e.V.: Dieser Abschluss muss ein Anfang sein!
Dekolonialisierung von kulturellem Erbe // Arbeit gegen Antiziganismus // BMBF-Projekt mit einer Laufzeit von 2 Jahren erfolgreich beendet // Ergebnis: Es gibt viel zu tun!

Nach einer Laufzeit von 2 Jahren wurde DigiRom mit einer Abschlussveranstaltung am 27.03.2023 beendet. DigiRom beschäftigte sich mit Dekolonialisierung und Digitalisierung – im Fokus lag die Antiziganismusforschung. Projektleiterin Vera Tönsfeldt erklärt: „Dieser Abschluss muss ein Anfang sein!“ Während der Projektlaufzeit hätten sich viele Anschlussmöglichkeiten ergeben. Der Bedarf sei enorm. Antiziganismus und der Rassismus gegen Sinti und Roma sei Realität. Dies müsse speziell in der Wissensproduktion berücksichtigt werden.

Pressekontakt:
Rom e.V.
Vera Tönsfeldt, Projektleiterin
Tel. 0221 / 278 60 35
Mail: vera.toensfeldt@romev.de

#abschlussveranstaltung #dekolonialisierung #digitalisierung #sintiundroma #rassismuskritik #bmbf #dlr #romev #cologne #köln #antiziganismus

Aus­stel­lung „Un|sicht­ba­rer Ter­ror“ im NS-Dokumentationszentrum – Perspektive zweier Mitarbeiter:innen des Rom e.V.

By Aktuelle Veranstaltungshinweise, Aktuelles, Hinweise auf Veranstaltungen

Die Geschichte rechter Gewalt in Deutschland ist auch eine Geschichte kollektiven Wegsehens und Schweigens. Die Ausstellung ist eine Einladung, sich an die Alltäglichkeit rechter Gewalt zu erinnern und anderen hiervon zu erzählen.

„Un|sichtbarer Terror. Orte rechter Gewalt in Deutschland“ ist eine Ausstellung des NS-DOK in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie nähert sich der langen Geschichte rechter Gewalt in Deutschland aus Perspektive der Gegenwart. Die Begegnung mit meist unbekannten, in Vergessenheit geratenen Gewaltgeschichten erfolgt über Fotografien, auf denen Schauplätze vergangener rechter Übergriffe, Attentate und Morde festgehalten sind: Seit 2021 hat der Fotograf Mark Mühlhaus mehr als 30 Orte in ganz Deutschland aufgesucht, an denen rassistische oder antisemitische Taten von Rechtsterroristen, Neonazis, Skinheads und gewaltbereiten rechten Jugendlichen verübt wurden.

Zwei Mitarbeiter:innen des Rom e.V. wurden für diese Ausstellung interviewt. Sabina Xhemajli und Muzafer Nunberger. Sie berichten unter anderem über die anhaltenden Anfeindungen gegen Rom:nja und Sinti:zze.

Die Schau ist ei­ne Ein­la­dung, sich dem kol­lek­ti­ven Weg­se­hen und Schwei­gen ent­ge­gen­zu­stel­len und an­de­ren von der All­täg­lich­keit der Ver­ge­hen zu be­rich­ten.

Sicherheit und Gerechtigkeit für Alle: Offener Brief kritisiert Ungleichbehandlung Geflüchteter

By Aktuelles

In einem Offenen Brief an die nordrhein-westfälische Landesregierung beschreiben Berater:innen aus NRW die Ungleichbehandlung von geflüchteten Menschen in Deutschland. Sie benennen dabei den Rassismus, welcher der Ungleichbehandlung zugrunde liegt und der sich vor dem Hintergrund des Umgangs mit ukrainischen Geflüchteten sehr deutlich zeigt. Sie fordern die Landesregierung auf, aktiv diese Missstände abzubauen.

„Warum werden wir nicht auch so behandelt? Warum gelten für uns andere Regeln? Sind wir nicht genauso Menschen?“ Genau diesen Fragen sehen sich Berater:innen gegenüber, die in Beratungsstellen mit den Schwerpunkten Antidiskriminierung, Flucht, Migration und Asyl in NRW arbeiten. Sie müssen den Menschen erklären, dass die Ungleichbehandlung, die sie erfahren, politisch gewollt ist. Diese Ungleichbehandlung ist Thema dieses Offenen Briefs und dessen Anlagen. Der Rom e.V. hat diesen Brief ebenfalls unterzeichnet und schließt sich dessen Forderungen an.

Den vollständigen Brief und die Möglichkeit dieses Anliegen zu unterstützen, indem Sie den Brief teilen und/oder unterzeichnen, finden Sie unter folgendem Link: https://www.offener-brief.org/#

„Die Muttersprache stärkt – Edejaki ćhib zurarel”

By Allgemein

R. Sejdovic (links), B. Burakowska (4. v. links) und O. Ismaili (2 .v. rechts) mit den Vortragenden © Rom e.V.

Im Rahmen des Tags der Muttersprache, der vom ZMI jedes Jahr in Köln initiiert wird, konnte der Romno Power Club im Rom e.V. am 13. Februar eine Lesung mit Roma-Jugendlichen veranstalten. Die Jugendlichen präsentierten Gedichte bekannter Roma-Dichter, eine der jungen Frauen las überdies aus ihrem eigenen poetischen Werk. Ausführliche Infos zur Veranstaltung finden sich hier.